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DIE BANALITÄT DER LIEBE

von Savyon Liebrecht

Dauer: 1h 30

PREMIERE
14.03.2015 STUDIO

DIE BANALITÄT DER LIEBE

Foto: Felix Grünschloß

Die geheime Beziehung der Studentin Hannah Arendt zum Philosophen Martin Heidegger, die darauffolgenden 17 Jahre ohne Kontakt und dann ihre öffentliche Freundschaft über 25 Jahre ist politisches und persönliches Theater zugleich. „So ist das Theater denn in der Tat die politische Kunst par excellence; nur auf ihm, im lebendigen Verlauf der Vorführung, kann die politische Sphäre menschlichen Lebens überhaupt so weit transfiguriert werden, dass sie sich der Kunst eignet“, schreibt Hannah Arendt.

Die Beziehung zwischen zwei der wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, der Jüdin Arendt und Heidegger, zeitweiligem Mitglied der NSDAP, fesselt heute wieder, da dessen Notizhefte aus der Zeit von 1931 bis 1941 gerade erstmals publiziert wurden.

Savyon Liebrecht erfindet für ihre dramatische Darstellung die Figur des Rafael Mendelssohn, Kommilitone der jungen Hannah, als sie das Verhältnis mit ihrem Professor beginnt. In der Rahmenhandlung, die 1975 kurz vor Arendts Tod in New York spielt, sucht ein junger Mann die berühmte Autorin auf, um ein Interview mit ihr zu führen. Seine Fragen machen bald deutlich, dass sein Anliegen kein wissenschaftliches, sondern ein persönliches ist.

Savyon Liebrecht lebt in Tel Aviv und ist Autorin zahlreicher Theaterstücke, Fernsehdrehbücher, Romane und Erzählungen. Sie war in Israel zweimal Dramatikerin des Jahres.

REGIE Frederik Tidén BÜHNENBILD & KOSTÜME Claudia Irro DRAMATURGIE Jens Peters

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