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NACHTKLÄNGE 1 – WIENER SCHMÄH

14.11.2014 INSEL

NACHTKLÄNGE 1 – WIENER SCHMÄH

Foto: Thomas Braun

Arnold Schoenberg Ode an Napoleon Buonaparte für Sprecher, Klavier und Streichquartett
Georg Friedrich Haas Sextett
Friedrich Cerha 1. Keintate für Chansonnier und Instrumente

Die Musikstadt Wien steht im Zentrum des Auftakts der NachtKlänge in der INSEL, drei Generationen österreichischer Komponisten vereint das Programm. Arnold Schönberg, als Gründer der Wiener Schule ein Wegbereiter zeitgenössischer Musik, vertonte in seiner Ode an Napoleon Buonaparte ein Schmähgedicht Lord Byrons auf den entmachteten Gewaltherrscher und formulierte damit eine flammende Anklage gegen jegliche Art von Despotie. In seinem Sextett experimentiert Georg Friedrich Haas, bekanntester Vertreter seiner Komponistengeneration, mit Viertelton-Bewegungen. Sie fächern ein immer wieder überraschendes und farbenreiches Tonspektrum auf. Die witzigen und höchst unterhaltsamen Sentenzen über das Wiener Groß- und Kleinbürgertum des Dichters Ernst Kein vertonte der Siemens-Preisträger Friedrich Cerha kongenial – die 1. Keintate ist ein Paradestück für den Chansonnier Horst Maria Merz, ehemaliges Ensemblemitglied am STAATSTHEATER.

Horst Maria Merz
 Chansonnier
Ulrich Wagner Dirigent & Moderator
Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE

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