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3. KAMMERKONZERT

Werke von Ibert, Messiaen, Poulenc, Jolivet und Thuille

Anschließend Brunch und Künstlertreff im MITTLEREN FOYER

Dauer: 2h 00

15.03.2015 KLEINES HAUS

3. KAMMERKONZERT

Foto: Felix Grünschloß

Jacques Ibert Trois pièces breves für Bläserquintett
Olivier Messiaen Appel interstellaire für Horn solo
Francis Poulenc Trio für Oboe, Fagott und Klavier op. 43
André Jolivet Sonatine für Flöte und Klarinette
Ludwig Thuille Sextett B-Dur op. 6 für Bläserquintett und Klavier

Das beinahe rein französische Bläser-Programm beginnt mit den tänzerisch-karikierenden Drei kurzen Stücken von Jacques Ibert, die er nach dem Gewinn des Rom-Preises in der Villa Medici schrieb. Wie Ibert bevorzugte auch Poulenc die Bläser in seiner Kammermusik, sein Trio op. 43 greift auf Vorbilder bis hin zu Haydn zurück – Poulenc gelingt dabei eine kongeniale Verschmelzung von klassischer Romantik und Moderne, Neoklassizismus und französischer Tradition. Kammermusik bildete im Schaffen Olivier Messiaens nur eine untergeordnete Rolle, Appel interstellaire für Horn solo ist ein Teil seines weit ausgreifenden Orchesterwerks Des canyons aux étoiles…, das er inspiriert von der grandiosen Canyon-Landschaft der USA schrieb. Ludwig Thuille war Österreicher, wuchs jedoch in München auf – gemeinsam mit seinem Freund Richard Strauss, dessen Familie Thuille wie einen zweiten Sohn aufnahm. Sein klangvolles und melodienreiches B-Dur-Sextett stammt deutlich aus der romantischen Tradition.

Tamar Romach Flöte
Stephan Rutz Oboe
Daniel Bollinger Klarinette
Lydia Pantzier Fagott
Dominik Zinsstag Horn
Steven Moore Klavier

Mit freundlicher Unterstützung durch

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