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8. SINFONIEKONZERT

Werke von Smetana, Srnka und Berlioz

Einführung mit Künstlern 45 Minuten vor Konzertbeginn
Auch als 5. Sonderkonzert am 21.7.15

19.07.2015 GROSSES HAUS
20.07.2015 GROSSES HAUS

8. SINFONIEKONZERT

Foto: Rosa Frank

Bedřich Smetana Ouvertüre zu „Die verkaufte Braut”
Miroslav Srnka Konzert für Klavier und Orchester
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
Hector Berlioz Symphonie fantastique

Nicolas Hodges Klavier
Cornelius Meister Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE


Das rasante Vorspiel zum tschechischen Teil des Konzerts gehört Smetanas Verkaufter Braut, dem bekanntesten Bühnenwerk des Böhmen, das noch zu Lebzeiten zu einer Nationaloper wurde. Die Ouvertüre ist ein großes tänzerisch wirbelndes Fugato, das vor allem an die Streicher höchste Ansprüche stellt – hier zeigt sich wie so oft, dass das Leichte ganz schön schwer sein kann. Hohe Ansprüche an alle Beteiligten stellt der junge tschechische Komponist Miroslav Srnka, dessen erstes und bis dato einziges Klavierkonzert von Nicolas Hodges zur Deutschen Erstaufführung gebracht wird. Der international vor allem für seine Interpretationen zeitgenössischer Werke gerühmte Pianist zeichnete bereits für die beeindruckende Uraufführung im Wiener Musikverein verantwortlich, auch damals unter dem Dirigat von Cornelius Meister. Der ehemalige Heidelberger Generalmusikdirektor und nun weltweit gefragte Chef des ORF-Symphonieorchesters kommt damit in seine Wahlheimat zurück und dirigiert erstmals die BADISCHE STAATSKAPELLE. Beinahe eine Wahlheimat war Karlsruhe für Hector Berlioz, wurde er hier doch musikalisch besser verstanden als in Frankreich. Leidenschaftlicher als mit den „Szenen aus dem Leben eines Künstlers“ in der Symphonie fantastique kann ein Konzert kaum enden – gleichzeitig der Schlusspunkt einer Saison voller Träume und Leidenschaften.

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