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7. SINFONIEKONZERT

Werke von Beethoven, Schumann und Mendelssohn Bartholdy

Einführung mit Künstlern 45 Minuten vor Konzertbeginn

Dauer: 2h 00

03.05.2015 GROSSES HAUS
04.05.2015 GROSSES HAUS

7. SINFONIEKONZERT

Foto: Felix Grünschloß

Ludwig van Beethoven Ouvertüre zu Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
Robert Schumann Konzertstück für vier Hörner und
Orchester op. 86
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 2 B-Dur
„Lobgesang“ op. 52


Dominik Zinsstag, Frank Bechtel, Jörg Dusemund & Peter Bühl Horn
Ks. Ina Schlingensiepen Sopran
Stefanie Schaefer Mezzosopran
Ks. Klaus Schneider Tenor
Ulrich Wagner Choreinstudierung
Johannes Willig Dirigent
BADISCHER STAATSOPERNCHOR & EXTRACHOR
BADISCHE STAATSKAPELLE


Felix Mendelssohn Bartholdys Zweite Symphonie ist von der Chronologie der Entstehung her eigentlich seine vierte. Er schrieb sie für die Vierhundert-Jahr-Feier der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg, die 1840 in Leipzig stattfand. Einen aufmerksamen Zuhörer hatte die Uraufführung in Robert Schumann, der in seiner Neuen Zeitschrift für Musik befand: „Enthusiastisch wirkte das Ganze und gewiß ist das Werk, namentlich in den Chorsätzen, seinen frischesten, reizendsten beizuzählen.“ Die Symphonie-Kantate zeigt den gereiften Personalstil Mendelssohns, der von der genialen Integration klassischer und vorklassischer Stilmerkmale lebt. Bei der Leipziger Premiere von Schumanns Klavierkonzert 1846 stand der befreundete Mendelssohn noch am Pult des Gewandhausorchesters, die Uraufführung des Konzertstücks für vier Hörner und Orchester vier Jahre später hingegen durfte der viel zu jung Gestorbene nicht mehr erleben. Schumann fordert für sein durchaus vollwertiges Solisten-Konzert gleich vier der damals hochmodernen Ventilhörner, um die romantische Harmonik voll ausreizen zu können. Die sowohl kantablen wie virtuosen Seiten dieses klangsatten Werks werden von einem Solistenquartett der STAATSKAPELLE vorgestellt.

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