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6. SINFONIEKONZERT

Werke von Elgar, Adès und Vaughan Williams

Einführung mit Künstlern 45 Minuten vor Konzertbeginn

12.04.2015 GROSSES HAUS
13.04.2015 GROSSES HAUS

6. SINFONIEKONZERT

Foto: Rosalie O'Connor

Edward Elgar Enigma Variationen op. 36
Thomas Adès Konzert für Violine und Orchester
„Concentric Paths“
Ralph Vaughan Williams Sinfonie Nr. 5 D-Dur

Augustin Hadelich Violine
Justin Brown Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE


Bei wem könnte ein „all-english program“ besser aufgehoben sein als bei unserem britischen Generalmusikdirektor Justin Brown? Gleich drei Wunsch-Werke hat er auf das Programm gesetzt, beginnend mit Edward Elgars Enigma-Variationen. Dieses neben den Pomp and Circumstance-Märschen berühmteste und beliebteste Werk des Autodidakten stellt ein feierlich-einprägsames Thema vor, das dann in zahlreichen variierenden Charakterbildern Zeitgenossen oder Begebenheiten beschreibt und auch karikiert. Bis heute ist es nicht gelungen, diese Rätsel vollständig zu lösen – vielleicht kann Justin Brown neue Erkenntnisse beisteuern, wenn er das Werk im zugehörigen 2. Jugendkonzert vorstellt und erläutert? Im Gegensatz zur Epoche vor Elgar gibt es heute eine beachtliche Riege zeitgenössischer Komponisten in England, zu ihnen zählt auch und vor allem Thomas Adès. Sein beeindruckend intensives Violinkonzert Concentric Paths wird gespielt von Augustin Hadelich, der in Karlsruhe bereits für seine Interpretationen von Brahms und Paganini gefeiert wurde. Der in den USA lebende Deutsch-Italiener ist mit fast allen großen amerikanischen Sinfonieorchestern aufgetreten und feiert nun auch in Europa große Erfolge. Ein markanter Hornruf eröffnet die Fünfte Sinfonie Ralph Vaughan Williams‘ von 1943, die beinahe folgerichtig auch die Rückkehr des Komponisten zum romantischen Stil seiner Jugend darstellt. Die freie Behandlung der Form bis hin zur Verschmelzung von Sinfonik und Tondichtung ist typisch für den englisch-walisischen Komponisten.

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