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COSÌ FAN TUTTE

Opera buffa von Wolfgang Amadeus Mozart

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: 3h 15

WIEDERAUFNAHME
16.05.2015 GROSSES HAUS

COSÌ FAN TUTTE

Foto: Felix Grünschloß

Zwei junge Männer nehmen den Mund zu voll. Und lassen sich auf ein Experiment ein: Wie verhalten sich ihre Verlobten, wenn sie sie kurz vor der Hochzeit auf unbestimmte Zeit verlassen müssen und zwei andere Verehrer ihnen den Hof machen?

Werden die Frauen treu bleiben?

Und was passiert mit den Junggesellen selbst, wenn sie im Flirt-Wettstreit dem Andern die Verlobte ausspannen? Waren die ursprünglichen Paare wirklich für einander bestimmt? Passen der Tenor und die Sopranistin, der Bariton und der Mezzo nicht doch besser zusammen? Aus Spiel wird Ernst: Was will ich überhaupt? Fragen über Fragen. Wer holt mich hier raus?

Mozart schrieb seine komische Oper zwei Jahre vor seinem Tod. Damals brannte ihm die Frage nach dem Wesen der Liebe auf den Nägeln. Seine Frau hielt sich zu immer längeren Kuraufenthalten mit seinem Schüler Süßmayer in Baden bei Wien auf. Hatte das etwas zu bedeuten? Mozart selbst hatte eigentlich ihre Schwester Aloisa geliebt, aber nicht bekommen. Gleich nach Così fan tutte schrieb er für die dritte der Weber-Schwestern Josepha die Partie der Königin der Nacht. Gingen seine Gefühle fremd?

Das BADISCHE STAATSTHEATER nimmt Achim Thorwalds Inszenierung von 2009 mit seinem jungen Ensemble in teilweise neuer Besetzung wieder auf. Freuen Sie sich auf eine der witzigsten, abgründigsten und heutigsten Opern Mozarts.

„Köstliche Kontraste setzt hier die Karlsruher Inszenierung, die das Geschehen im Neapel der 1780er-Jahre mit einem Hauch Caterina-Valente-Flair der 1950er-Jahre auffrischt.“ BNN

MUSIKALISCHE LEITUNG Johannes Willig REGIE Achim Thorwald BÜHNE Christian Floeren KOSTÜME Doris Hersmann LICHT Gerd Meier CHOR Ulrich Wagner DRAMATURGIE Margrit Poremba, Carsten JenßBoris Kehrmann

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