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MAIENSCHLAGER

von Katharina Gericke

Dauer: 2h 30

WIEDERAUFNAHME
12.10.2014 KLEINES HAUS

MAIENSCHLAGER

„Meine Geschichte beginnt mit einem Hitlergruß.“ Der 16-jährige Mark Warweser weiß, was sich für einen „deutschen Mann“ gehört; als Hitlerjunge kommandiert er die Jüngeren herum und schreibt der blonden Krista Liebesbriefe. Bis er Jakob Glücksleben trifft, den Sohn des jüdischen Lebensmittelverkäufers, und sich zum ersten Mal verliebt. So neu und unerwartet ist das Gefühl, dass Mark und Jakob die Grenzen ihrer Zeit nicht wahrnehmen. Wie durch ein Wunder wird ihre Liebe sogar von ihren Eltern unterstützt – bis der 9. November 1938 kommt. Katharina Gerickes Stück wurde 1996 auf dem Heidelberger Stückemarkt mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Es ist der beeindruckende Versuch einer poetischen Annäherung an den Expressionismus und zugleich die Schilderung eines utopischen „Frühlings Erwachens“ in der Nazizeit. Regisseur Stefan Otteni inszenierte zuletzt im STUDIO mit Müdigkeitsgesellschaft / Versuch über die Müdigkeit einen außergewöhnlichen philosophischen Abend. Der gebürtige Karlsruher arbeitet seit 1996 als freier Regisseur, u. a. am Theater Bonn, in Berlin am Maxim-Gorki-Theater, am Deutschen Theater und an der Volksbühne, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Stadttheater Bern und am Staatstheater Nürnberg, wo er mit großem Erfolg Peter Handkes Stück Immer noch Sturm auf die Bühne brachte.

REGIE Stefan Otteni BÜHNE Peter Scior KOSTÜME Sabin Fleck  MUSIKALISCHE LEITUNG Tobias Flick DRAMATURGIE Kerstin GrübmeyerBrigitte Ostermann THEATERPÄDAGOGIK Judith Franke

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