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LA BOHÈME

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Marcel schrieb am 07.06.2015:
Am 06.06 habe ich die Aufführung, mit gemischten Gefühlen, besucht. Wieso? Weil ich durch all die negativen Kritiken über das Konzept der Inszenierung verunsichert war. Auf der anderen Seite jedoch habe ich mich aber vor allem auch auf die Sänger, Barbara Dobrzanska und Andrea Shin, gefreut die ich eine Woche zuvor bereits in Tosca bewundern durfte. Ich muss sagen, die gestrige Vorstellung hat mir sehr gut gefallen und ich kann mich den Kritikern wirklich nicht anschließen. Das erste was mir auffiel beim Betreten des großen Hauses war, das es keinen Vorhang gab und man gleich die Bühne erblicken konnte, auf der bereits im Vorfeld Jana Schulz zu sehen war. Völlig fasziniert über diese Idee fesselte mich dieses Bühnenbild mit den Videoeinspielungen im Hintergrund. Man bekam so quasi einen Einblick in das was zuvor passiert und hatte das Gefühl in eine reale Situation zu geraden. Das Orchester startete und das Spiel auf der Bühne ging los. Andrea Shin in Höchstform, fesselte den Zuschauer durch seine gesangliche Leistung als Rodolfo. Barbara Dobrzanska tauchte wie aus dem nichts auf, anmutig und sang eine wundervolle und sehr emotionale Mimi, mit der man wirklich von der ersten Minute an mitfühlte. Das zweite Bild war sehr schön gestaltet und gesanglich ebenfalls Spitze. Ina Schlingensiepen sang eine schöne Musetta und insgesamt steigerte sich das Treiben auf der Bühne zu einem fröhlich, ausgelassenen Spektakel das mich total in seinen Bann zog. Das dritte Bild war dann ein krasser Umbruch von der Stimmung her zu dem, was man zuvor sehen durfte. Das mit den Polizisten eine schöne Idee, nur schade das man in diesem Bild die Chöre nicht auf der Bühne sehen konnte. Gesanglich war dieses Bild sehr dramatisch und fesselnd. Es folgte die Pause und der Vorhang blieb weiterhin offen und das Treiben auf der Bühne setzte sich fort. Man könnte gerade meinen das Jana Schulz dauerhaft in der Rolle der Mimi lebt. Das vierte Bild war auch wieder sehr schön und musikalisch top. Der hinzugefügte Monolog von Jana Schulz als Mimi war traurig und stimmte einem auf das kommende ein. Der Zuschauer durfte erleben wie Musetta die Mimi fand, anstatt später nur davon zu hören. Barbara Dobrzanska starb gesanglich sehr emotional und naturalistisch. Jana Schulz schockierte mit Blut das aus ihrem Mund kam und starb wirklich sehr lebensnah, ohne große Pose. Die leidenden rufe von Andrea Shin "Mimi! Mimi!" und die dazu musikalische Verstärkung des Orchesters brachten mir Gänsehaut.

Ich kann sagen das es sich lohnt diese Inszenierung zu besuchen. Klar kann eine klassischere Inszenierung der Boheme auch schön sein, aber gerade die Verlegung des Ortes und der Zeit machen diese Inszenierung zu etwas modernem, das sehr real und glaubhaft erscheint. Die Doppelung der Mimi war okay, jedoch nicht unbedingt notwendig. Ich konzentrierte mich eher auf die singende Mimi als auf die andere. Gesanglich gefiel mir diese Aufführung sogar besser als die Verfilmung der Oper mit Anna Netrebko. Ich freue mich schon darauf Barbara Dobrzanska als Lady Macbeth im nächsten Jahr erleben zu dürfen.

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marco schrieb am 22.05.2015:
Da un italiano di Bergamo per la prima volta il 17-5 a Karlsruhe complimenti per tutto.
Ero in prima fila, bellissimo teatro, ottima acustica, bella rappresentazione, e bravi tutti i giovani cantanti, grandiosa anche l'attrice. Bravi e grazie.

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Christine Langanky schrieb am 17.05.2015:
Da musste ich doch zum Schluss mein Schnupftuch zücken!!Sehr berührend und wunderbar in eine andere Zeit versetzt, hat mich die Aufführung zum Nachdenken und Mitfühlen gebracht .Ich bin dankbar,dass es immer wieder Menschen gibt, die neue Wege beschreiten und nicht im ewig Alten verhaften.Die künstlerischen Leistungen grossartig und bewundernswert.Die beinahe einzige Gabe,die der Zuschauer den Künstlern zurückgeben kann ist der Applaus.Irgendwie scheinen die Orchestermusiker dieses Geschenk nicht auf sich zu beziehen und laufen davon.Darum diesmal ein besonders lautes und schriftliches Klatschen fuer die Künstler an den InstrumentenInstrumenten.Vielen Dank an Alle fuer dieses tolle Erlebnis.Christine Langanky

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Jürgen Gross schrieb am 03.05.2015:
Nun hat mich diese Oper doch interessiert nach den kontroversen Meinungen bis hin zu Androhungen das Badische Staatstheater in Zukunft zu meiden.
Ich war angenehm überrascht, wie schlüssig ich die Übertragung in die Jetzt-Zeit fand und wie gut dazu der Monolog zur Unterstützung dieser Änderung passte. Die Verdopplung hätte ich weggelassen, weil er oft nicht nur den Zuschauer verwirrte.
Es ist ja immer die grundsätzliche Frage wie man bei diesen tausend Mal gespielten Stücken verfahren soll, um ihnen auch in Zukunft beim jungen Publikum ein Überleben zu sichern. Da gibt es die absoluten Verfechter der Werkstreue, Komponist, Dirigent und Sänger sind im Vordergrund. Heute hat sich das Regietheater eher durchgesetzt. Übrigens schon in Bayreuth bei Wieland Wagner. Man versucht einen offensichtlichen Zeitbezug herzustellen. In diesem Sinne ist die Frage wie weit man gehen soll. Ein dem heiligen Gral der Oper eher respektloser Regisseur wird vielleicht zu weit gehen. jedoch ist dies auch ein Ausdruck einer künstlerischen Entwicklung des Genres im Theatergeschehen an sich. Irgendwann wird wieder eine Rückbesinnung stattfinden, ich finde das alles sehr interessant.
Und zuletzt ist es eben Geschmacksache. Und über Geschmack lässt sich schlecht streiten.

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Thomas schrieb am 18.04.2015:
Wunderbare Aufführung - die Anreise aus Mannheim hat sich wirklich gelohnt. Jesus Garcia in seinem Debut war großartig, wenn auch gelegentlich vom Orchester überdeckt. Und die ablehnenden Meinungen zur Inszenierung kann ich nicht nachvollziehen. Der ganz große Wurf ist es nach meiner Meinung zwar nicht, aber doch eine sehenswerte Interpretation mit dem Fokus auf Mimi - sehr kurzweilig mit tollen Effekten. Bravi!

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Oskar schrieb am 19.04.2015:
Nur Eines passt zu dieser Interpretation überhaupt nicht:
Puccini mit seiner Musik. Beide sind in dieser Inszenierung fehl am Platz.
Garcia war Klasse. Schon Vorfreude auf die neue Saison.
Magda schrieb am 05.02.2015:
Es ist ein Grundübel heutiger Opernregie, daß es als völlig legitim gilt, ein Opernlibretto zu mißachten. Was ein Komponist mit Bedacht ausgesucht hat als Inspiration für seine Musik, gilt nichts. Viele Komponisten (Puccini ist einer davon) haben oft intensiv an der Entstehung des Librettos teil- und Einfluß genommen. Oper ist ein Gesamtkunstwerk aus Text und Musik, bei dem nicht ein wichtiger Bestandteil einfach ignoriert werden sollte. Dem Regisseur/der Regisseurin gefällt die Geschichte, die das Libretto im Einklang mit der Musik erzählt nicht, er/sie möchte lieber eine andere, eigene Geschichte erzählen? Nun, dann soll der Regisseur/die Regisseurin aus dieser Geschichte ein eigenes Stück machen und nicht eine Story auf die Bühne stellen, die in Widerspruch zur Musik steht! Es ist, als ob im TV zu einem Film der Ton eines anderen gesendet wird - da würden alle Zuseher sehr zu recht heftig protestieren! Und genau das tun die Opernliebhaber in Karlsruhe!
Es wird behauptet, man möchte näher an die literarische Vorlage gehen - nun, da gibt es doch die Oper von Leoncavallo, die sehr viel enger an Murgers Werk geblieben ist als Puccini, der sehr wohl mit Absicht seine eigene, freiere Bearbeitung schuf. Es existieren auch Schauspielbearbeitungen, die für einen Regisseur/Regisseurin, der/die nichts mit Oper anfangen können, besser als Spielwiese geeignet wären.
Dabei ist es, um auf unsere “Boheme” zu kommen, nicht das Schlimmste, daß der Schauplatz von Paris nach New York verlegt ist. Das könnte man noch hinnehmen, das schadet der Geschichte nicht, auch wenn häufig und deutlich der Name der Stadt fällt, in der sie sich eigentlich abspielt. Notwendig für ein modernes Verständnis ist dieser Ortswechsel allerdings nicht, schließlich ist Paris auch heute noch eine Stadt der Künstler, und Straßenhuren gibt es wohl auch. Damit ist auch schon das Stichwort gefallen für den schlimmsten Mißgriff dieser völlig mißglückten Inszenierung. Die Idee ist, daß eine dieser Damen in New York sich ein idealisiertes Bild von sich selbst erträumt, eine Figur, die eine romantische Liebesgeschichte erlebt, die der obdachlosen Stricherin versagt bleibt. Die eigentliche Hauptperson der Oper, nämlich Mimi, ist also nur ein Phantasiegebilde, eine Projektion einer zusätzlich auf die Bühne gestellten Figur.
In einer intelligenten Inszenierung hätte dieser Kunstgriff vielleicht sogar funktionieren können, ist aber hier kläglich gescheitert. Rodolfo hat eine flüchtige Sex-Begegnung mit der Pseudo-Mimi (verkörpert von einer Schauspielerin, die man extra als Gast herbeigeholt hat - gäbe es keine geeigneten Darstellerinnen im Ensemble am eigenen Haus??). Die vom Libretto und der Musik erzählte romantische Liebesgeschichte erlebt nicht die Stricherin, sondern ihre Projektion. Konfus wird das Ganze aber dadurch, daß das nicht konsequent gemacht ist, die Pseudo-Mimi mischt sich immer wieder in die Handlung ein, manchmal entsteht der Eindruck, daß auch Rodolfo nicht so recht weiß, wem er sich zuwenden soll. Mal singt er die eine an, mal die andere, stößt auch schon mal die Pseudo-Mimi grob weg, um seine naturgemäße Partnerin (die Sängerin) anzusingen. In anderen Momenten, wenn die Pseudo-Mimi gerade mal wieder in ihre Traumszenerie handelnd eingreift, steht dann die singende Hauptdarstellerin an der Seite und singt - eine Diva im Abendkleid (ein sehr unvorteilhaftes und upassendes Kostüm übrigens), wie bestellt und nicht abgeholt. So stirbt Mimi dann auch schließlich, einsam und verlassen, allein auf einer der Parkbänke, während die Pseudo-Mimi eigenartigerweise von dem doch fremdgebliebenen Freier und seinen Freunden umringt ist. Und dann steht - ja tatsächlich, dann steht die tote Mimi auf und stellt sich wie eine Schutzmantelmadonna über die tote Pseudo-Mimi! “Das so romantische wie tragische Liebespaar” wurde vom Theater angekündigt - leider ist dieser absurde Dreier weder romantisch noch tragisch.
Die großartigen Leistungen der Sänger müssen unter diesen widrigen Umständen besonders hoch gelobt werden!
Vollends überflüssig die - nun doch - dazugedichtete Szene am Beginn des vierten Bildes, wo die Pseudo-Mimi uns noch einmal einiges erzählt, was der geneigte Operngänger bereits aus Mimis Auftrittsarie weiß, und, leider, noch etwas mehr (die Möchte-gern-Provokation “Wollt ihr meine Brüste sehen?” - gähn). Das dauert acht Minuten (aber gefühlt eine Stunde!) bis endlich die Musik wieder einsetzt und diese klägliche Farce wenigstens beendet.
Ausgiebiges Productplacement hat hoffentlich dem Theater wenigstens etwas Geld gebracht von dem (im erwähnten Monolog mehrfach genannten) amerikanischen Autobauer und seinem Kollegen aus der Brausebranche. Ist das der wahre Grund für die Verlegung der Handlung in einen amerikanischen Brunnen?
Ach ja, und dann ist da noch der Moment, noch bevor die Oper anfängt, während das Publikum noch im erleuchteten Saal seine Plätze aufsucht, da kann man die Pseudo-Mimi sehen, wie sie auf der offenen Bühne pinkelt - ein allzu passendes Sinnbild dafür, was die Verantwortlichen für diese Inszenierung von der Oper halten...
Der Tod der Oper wird oft beschworen gerade von denen, die mit dieser wundervollen und anspruchsvollen Kunstgattung nichts anfangen können - wenn es so sein sollte, dann ist es kein natürlicher: die Oper wird gemeuchelt!

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Ernst Ott schrieb am 10.02.2015:
So ist es. Meine Sehnsucht nach konzertanten Aufführungen wächst. Es ist ja nicht so, dass für einmal eine Inszenierung weit langweiliger geraten ist als das Werk, sondern dass Intendanten, Operndirektoren, Rezensenten seit Jahrzehnten vergessen haben, dass es ein Geheimrezept für gute Inszenierungen gibt: Man nimmt einen Regisseur, der das Stück wirklich liebt und die Partitur seit Jahren studiert hat.
Ernst Ott
Xenia Hirschfeld schrieb am 03.02.2015:
Endlich eine Inszenierung ohne Mansarde - ich habe mich mitnehmen lassen und wurde stellenweise zum faszinierten Kind: bildgewaltig - toll und die Stimmen unwahrscheinlich klangvoll - vor allem Andrea Shin als Rodolfo ist einfach unglaublich!
Übrigens auch Kompliment über das Alter des Publikums: So viel Jugend habe ich schon lange nicht mehr in einer Oper (!) gesehen.
Glückwunsch auf ganzer Linie!!!!

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Anna Lang schrieb am 01.02.2015:
"Törichter Akt kreativer Besserwisserei"-so titelte die Pforzheimer Zeitung.Die Doppelbesetzung der Mimi ist nicht nur nichtssagend,sie nervt einfach nur.Wenn man als Regisseur(in) zu solchen Stilmitteln greift,sollten sie wenigstens schlüssig sein, nicht aber das Stück verhunzen.Die schauspielernde Mimi konterkariert als Junkie-Hure nicht nur deren ideal-romantischen Charakter sondern vor allem Pucchinis Musik. Im unsäglichen 4.Akt lässt sich nicht mehr zusammenfügen was zu sehen und zu hören ist.Der Kaugummi-Monolog ist nicht nur ärgerlich sondern auch ganz und gar überflüssig, da in Puccinis wunderbarer Musik all das ausgedrückt ist - wenn man denn hinhört.Schade, liebes Badisches Staatstheater-wieder dem Publikum die Freude und den Genuss am Opernbesuch ordentlich beeinträchtigt, und das bei einem Publikumsmagneten wie der Boheme! Kann man sich das hier überhaupt noch leisten?

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A. Berold schrieb am 04.02.2015:
Vielen Dank Frau Lang für Ihre zutreffenden Worte, mit denen Sie genau das ausdrücken, was mein ganzes Umfeld zu dieser Inszenierung denkt. Es ist absolut unverständlich, wieso man La Bohème so verhunzt und dem Publikum die Freude nimmt, nur um irgendwie krampfhaft etwas anders zu machen. Ein "szenisches Debakel", wie die PZ so treffend schreibt.
H.-M. Fabritius schrieb am 26.01.2015:
Bitte geben Sie doch an die Regisseurin von La Boheme weiter, dass ich die
Premiere gestern mit Freude genossen habe. Ich habe es sehr schade gefunden,
dass so viele unbewegliche und wohl "ewig gestrige" nicht zufrieden waren.
Danke für diese Inszenierung!!

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Alexander schrieb am 26.01.2015:
Aber liebe/r Frau/Herr Fabritius, nur weil vielen die Inszenierung nicht gefallen hat, müssen Sie diese nicht gleich diffamieren als "unbewegliche" oder "wohl ewig Gestrige". Sie wären auch nicht begeistert, wenn man Sie im gegenzug als ahnungslose oder oberflächlich abstempelt.
Es gibt einige mögliche Gründe, wieso die Inszenierung manche Zuschauer enttäuschte. Buhs und Bravos gehören zu einer Premiere. Mich störte nur, daß erneut die Bravos in meinem Umfeld von Mitarbeitern des Badischen Staatstheaters kam. Das hinterlässt bei mir immer ein ungutes (weil unseriös wirkendes) Geschmäckle.
Ulrich schrieb am 27.01.2015:
Mit dem Schwingen der "ewig Gestrigen"-Keule machen Sie es sich sehr einfach. Schreiben Sie doch lieber, was Ihnen an der Inszenierung gefallen hat. Dann kann es zu einem Austausch von Argumenten und Erfahrungen kommen. Aber daran habe Sie anscheinend kein Interesse.

Im Staatstheater selber gibt es wohl kein großes Vetrauen in die eigene Leistung. Mehrfach habe ich bereits beobachtet, dass Mitarbeiter des Hauses als Claqueure fungieren. So auch am Samstagabend. Das gibt ein ganz schwaches Bild ab. Ich kann da Alexander nur beipflichten.
Florian schrieb am 28.01.2015:
Was Frau Bergmann in Szene setzte,
wurde von Puccini so nicht komponiert.
D.h., Komposition und Regie passen nicht zusammen. Mit dieser Diskrepanz war wohl die SCHAUSPIELregiseurin Bergmann überfordert.
Serena Schick schrieb am 28.01.2015:
Sie outen sich mit Ihrer Aussage als Opernbesucher mit Unkenntnis.... schießen sich ein Eigentor.
Es sind eben nicht die ewig gestrigen, die mit dieser Inszenierung unglücklich sind, sondern die Liebhaber der Oper. Denn diese,Inszenierung, die durchaus gute Gedankenansätze hat, versucht sich auf die literarische Vorlage zu Puccinis Meisterwerk zu stützen, und unterjocht damit die Musik, vor allem die singende Mimi, die im letzten Akt völlig an den Rand gestellt wird.
Es ist eine Inszenierung gegen die Musiker, die Sänger und vor allem H. Willig, Hut ab vor seiner Leistung.
Außerdem ist es traurig, dass Sie die Regiesseurin toll finden, aber die großartige sängerische Leistung aller Solisten, allen voran Andrea Shin unerwähnt lassen. Sie waren es, die den Abend unvergesslich haben werden lassen.... und trotz aller neuen Regieansätze, Oper ist nunmal Emotion pur, und diese in den Zuhören zu wecken, das ist die Kunst....
Joachim schrieb am 01.02.2015:
Ein Monolog vor teilweise feindseligem Opernpublikum, das ist eine tolle Leistung. Herzerwärmend, den Mut dieser Inszenierung miterleben zu dürfen.
Klaus schrieb am 25.01.2015:
Dieser indiskutablen Boheme gelang es sogar, den sehr schlechten Rigoletto noch zu topen.
Dieses gilt nicht für die musikalische Seite beiderseits.

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Sabine schrieb am 27.01.2015:
Wie wahr! Und Lohengrin, und die Fledermaus...
Ihre Auflistung lässt sich leider problemlos fortsetzen!
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