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FANTASIO

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Dieter Stolz schrieb am 04.07.2015:
War gestern in der Derniere von von Fantasio.
Die Aufführung wurde von den Ensemblemitglieder wieder so Toll dargestellt, das einem das Abschiednehmen noch mal so schwer fällt.
Ich habe die Aufführung mehrfach mit verschiedenen Ensemblemitglieder gesehen, kann aber keinen besonders hervorheben, den die waren einfach alle Genial.
Auch das Orchester und der Chor brachten eine konstant sehr gute Leistung.
Vielen Dank an Alle und ich hoffe insgeheim auf ein baldiges Wiedersehen.

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Erna Baer schrieb am 07.07.2015:
FANTASIO ist ein zu recht vergessenes Werk. Es wird auch nicht vom großen Publikum angenommen.
Es war ein unglücklicher (Regie) Versuch. Langweilig, gewollt aber nicht gekonnt.
Aus Schaden wird man klug und arm.
Ernst Ott schrieb am 13.07.2015:
Sehr geehrte Frau Baer,
ich kann Ihren Beitrag gut verstehen, denn Fantasio bietet nicht das, was man von einer Oper heute erwartet. Auch haben Sie Recht: Die Regie war gewollt und unglücklich, vor allem hat sie es nicht geschafft die tragische Entstehungsgeschichte und die heutige Aktualität dieses Stückes darzustellen.
Dennoch ist die Tatsache, dass das große Publikum das Werk in dieser Regie nicht annimmt, kein Grund, dem Badischen Staatstheater nicht zu danken, dass es Fantasio gebracht hat! Ich war mehrmals mit Gewinn drin. Besonders Ina Schlingensiepen und Dilara Bastar haben das mit sehr viel Herz und Kunst gesungen.
Ich finde dieses leise aber dennoch freche und unterhaltsame Stück ganz außerordentlich gut. Auch wenn die Regie kein Verständnis für die Form der opéra comique aufbringt, die ja nichts mit Komik zu tun hat, ist es doch ein formal und musikalisch gutes Stück. So originelle und ungewöhnliche Duette hört man selten. Ich habe es genossen und wünsche mir nur, dass das Theater weiterhin Offenbach treu bleibt und ihn künftig in der Originalsprache bringt.
Ernst Ott
Christian Roland schrieb am 15.12.2014:
Überzeugende Premiere
Ohne die politischen Wirren zur Zeit der Erstaufführung wäre die komische Oper sicher schon viel früher zu einem der bekanntesten Werke Offenbachs geworden. Eine Musik, in die man sich verlieben kann wird begleitet von einer Handlung, die vielleicht eher operettenhaft ist. Die Kern Aussage des Stückes, nämlich in eine neue Zeit aufzubrechen, in der man keinen Krieg mehr benötigt, ist jedoch absolut aktuell.
In Verbindung mit den bunten Gewändern des Chores und der prächtigen Trachtengruppe entsteht ein interessantes Bild, das mir beim Betrachten des kurzweiligen Werkes große Freude bereitet hat.

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Wilhelmine Seidlitz schrieb am 14.12.2014:
Ein zurecht vergessenes Werk.
Die Gründe sind seit der Uraufführung vorhanden, warum es kein Publikumsrenner wurde und wird.
Musikalisch in Ordnung; aber die Szene ist besser ab Akt 2 ungesehen und daher, ziehen wir eine konzertante Wiedergabe vor. Daher sind die
preiswerteren Plätze mehr als sehr gut.

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Ludwig Baum schrieb am 26.11.2014:
Es tut mir leid ein wenig "Essig" in den "Fantasio" schütten zu müssen: Sie schreiben zwar richtig von einer szenischen Uraufführung der kritischen Neuausgabe. "Zugänglich" war das Werk jedoch schon vorher:
Premiere 30. April 1994 am Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
ML: Shuya Okatsu
I: Christof Loy
B+K: Herbert Murauer
Deutsch von Eduard Mauthner und Richard Genée, nach den Quellen revidiert von Peter Hawig, bearbeitet für das Musiktheater im Revier von Christof Loy und Carin Marquardt

Der WDR hat von dieser Produktion eine Tonaufnahme hergestellt und gesendet; eine geplante Veröffentlichung auf CD scheiterte am Einspruch eines Solisten.

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Boris Kehrmann schrieb am 26.11.2014:

Sehr geehrter Herr Baum, herzlichen Dank für Ihre Zuschrift. Sie haben vollkommen recht. Nach Offenbachs Tod gab es folgende Inszenierungen des FANTASIO: 1927 in Magdeburg, 1957 konzertant beim WDR Köln, 1994 in Gelsenkirchen und Wuppertal die von Ihnen erwähnte Inszenierung von Christof Loy, alle in deutscher Sprache und mit in die Tenorlage transponierter Titelrolle, sowie 2000 in Rennes/Nantes/Angers/Tours in französischer Sprache und mit Mezzo-Titelrolle. Von den letzten drei Produktionen gibt es Rundfunk-Mitschnitte auf dem Markt. Bei allen diesen Aufführungen handelt es sich aber um Bearbeitungen, da das originale Orchestermaterial der Pariser Uraufführungsfassung 1887 mit der Opéra-Comique in Paris verbrannte und Offenbachs jüngste Tochter Jacqueline alle Manuskripte ihres Vaters an sich nahm und bis zu ihrem Tod 1937 geheim hielt. Anschließend wurden die Manuskripte auf die Erben verteilt und zum Teil seitenweise auf dem Autographenmarkt verkauft, sodass die Werke in Einzelseiten auf allen fünf Kontinenten in öffentlichen und privaten Sammlungen verstreut sind. Von der (aufgrund ihrer pazifistischen Tendenz erfolglosen) Pariser Uraufführungsfassung hat sich nur der gedruckte Klavierauszug, aber kein Libretto erhalten. Wenige Wochen nach der Pariser Uraufführung hat Offenbach für das Theater an der Wien mit den von ihnen genannten Autoren ein zu großen Teilen völlig neues Stück unter dem gleichen Titel geschrieben. Von dieser Fassung hat sich eine Abschrift der Partitur erhalten, die der von Ihnen erwähnten Aufführung zugrunde liegt. In Karlsruhe spielen wird erstmals seit 1872 szenisch wieder die Pariser Uraufführungsfassung in der originalen Instrumentation Jacques Offenbachs. Alle anderen Inszenierungen, die Teile der Pariser Fassung verwendeten, mussten von den Bearbeitern nach dem Klavierauszug neu instrumentiert werden. Unsere Inszenierung ist die zweite dieses Werkes in der Originalfassung und die erste der Offenbach-Edition Jean-Christophe Keck. Mit freundlichen Grüßen Ihr Dr. Boris Kehrmann Produktionsdramaturg FANTASIO

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