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Bruna Andrade

Bruna Andrade

Foto: Falk von Traubenberg

Bruna Andrade stammt aus Brasilien und begann ihre Tanzausbildung in Rio de Janeiro. Von 2003 an setzte sie ihr Studium als Stipendiatin der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim fort. Während des künstlerischen Aufbaustudiums Tanz/Bühnenpraxis wurde sie in der Spielzeit 2005/06 Mitglied des Ballettstudios des STAATSBALLETTS KARLSRUHE und zur Spielzeit 2006/07 in das Ensemble aufgenommen. 2010 avancierte sie zur Solistin, zur Spielzeit 2012/13 wurde sie von Birgit Keil schließlich zur Ersten Solistin ernannt.

Sie tanzte Gamzatti in Terence Kohlers Die Tempeltänzerin, die Titelrolle in Ray Barras Carmen, Antonina in Peter Breuers Tschaikowsky, Titania in Youri Vámos’ Ein Sommernachtstraum, Frau Cratchit und den Weihnachtsgeist in Vámos‘ Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte, die Ballerina in Christopher Wheeldons Variations Sérieuses, Diana in Agrippina Vaganovas Diana und Acteon (Ballett Gala 2013), Odette/Odile in Christopher Wheeldons Schwanensee, Myrtha und die Titelpartie in Peter Wrights Giselle, sowie Anastasia in Youri Vámos‘ Dornröschen – Die letzte Zarentochter.  Außerdem war sie in Hans van Manens Adagio Hammerklavier, George Balanchines Symphony in C (2. Satz) und Heinz Spoerlis In den Winden im Nichts zu sehen.

Sie kreierte Kriemhild in Peter Breuers Siegfried, die Hora Frau in Tim Plegges Momo und die Vorgeladene in Reginaldo Oliveiras Der Fall M., außerdem Oliveiras Attacke und Jörg Mannes‘ Spiegelgleichnis.

Im November 2014 wurde Bruna Andrade für ihre darstellerische Leistung und die eindrückliche Rolleninterpretation in Der Fall M. und Spiegelgleichnis mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Darstellerin Tanz“ geehrt.

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