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Federico Maria Sardelli

Federico Maria Sardelli

Foto: Alessandro Lamurgalia

Als Solist und Dirigent tritt Federico Maria Sardelli bei namhaften Festivals und in Konzerthallen in ganz Europa auf. Als Gastdirigent wirkte er mit zahlreichen Sinfonieorchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Halle, der Kammerakademie Potsdam, der Real Filarmonia de Galicia, der Maggio Musicale Fiorentino, der Arena di Verona oder dem Orchestra da Camera di Mantova. Er hat bis jetzt mehr als vierzig Aufnahmen als Solist und Dirigent bei Naïve und der Deutschen Grammophon vorzuweisen, einige davon in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk (WDR 3). Zweimal schon wurde er für den prestigeträchtigsten Aufnahmepreis, den „Grammy Award“, nominiert. Sardelli ist ein wichtiger Protagonist der Vivaldi-Renaissance der letzten Jahre und dirigierte die Welturaufführungen und -aufnahmen  der Opern Arsilda Regina di Ponto, Orlando Furioso, Tito Manlio, Montezuma und Atenaide.
Neben seiner Karriere in der Konzerthalle ist der Dirigent auch als Musikwissenschaftler sehr aktiv. Als Mitglied des musikwissenschaftlichen Komitees des Istituto Italiano Antonio Vivaldi hat er zahlreiche musikwissenschaftliche Essays und kritische Editionen (er ist der Autor der Studie Vivaldi's Music for Flute and Recorder, übersetzt von Michael Talbot und in Großbritannien verlegt von Ashgate) herausgegeben. Er ist der Hauptschriftleiter der Faksimile-Sammlung Vivaldiana und der Opere Incomplete (SPES, Florence). Peter Ryom wählte ihn als Verantwortlichen für die Weiterführung des Vivaldi-Katalog (Ryom-Verzeichnis) aus.
Für seine künstlerischen Leistungen wurde Sardelli von der Regierung der Toskana am 28.11.09 der „Gonfalone d'Argento“, die höchste zu verleihende Ehrenmedaille überreicht. Seine nächste Veröffentlichung ist der Catalogue of Vivaldi's musical concordances bei der Fondazione G. Cini im Verlag von L.S. Olschki. Darüber hinaus ist er als Maler, Graveur und satirischer Schriftsteller tätig.

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