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Ingo Kerkhof

Ingo Kerkhof

Nach einem Studium der Philosophie, Politologie und Literaturwissenschaften in Frankfurt und Berlin gründete er 1997 das Ensemble der „Kerkhof-Produktion“, mit dem er Aufführungen u. a. für die Baracke des Deutschen Theaters Berlin, für das Theater am Halleschen Ufer Berlin und die Berliner Sophiensæle erarbeitete. Es folgten Arbeiten am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Theater Bern, am Theater Neumarkt in Zürich und am Düsseldorfer Schauspielhaus sowie Einladungen zum Intercity-Festival in Florenz, dem Zürcher Theaterspektakel sowie dem Festival „Theater der Welt“. Seit 2006 verstärkt im Bereich Oper tätig, inszenierte er u. a. Monteverdis L’Orfeo am Landestheater Linz, Händels Alcina in Potsdam sowie Die Hochzeit des Figaro am Prinzregententheater München. Regelmäßig arbeitet er für die Staatsoper Hannover (L’italiana in Algeri, La Calisto, Die Entführung aus dem Serail, Die Hochzeit des Figaro, Ariadne auf Naxos, Eugen Onegin). An der Oper Köln stellte er sich 2011 mit Alban Bergs Wozzeck vor, gefolgt von Händels Alcina. Auf besondere Resonanz stieß 2012 seine Inszenierung von Rihms Dionysos in Heidelberg. Zuletzt war von ihm am Berliner Schillertheater Lohengrin von Sciarrino zu sehen.

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