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Christian Voigt

Christian Voigt

Christian Voigt studierte in seiner Heimatstadt Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Heinz Reeh und Dietrich Fischer-Dieskau Gesang. 1995 war er Preisträger des 6. Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg. Er absolvierte Meisterkurse bei Peter Schreier, Josef Protschka, Kurt Equiluz, Wolfram Rieger und René Kollo und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sein erstes Engagement als lyrischer Tenor war am Theater Vorpommern Stralsund/Greifswald.Von 2008 bis 2014 war Ensemblemitglied am Theater Freiburg.

Im März 2011 debütierte Christian Voigt sehr erfolgreich als Siegfried an der Opéra de Bastille in Paris unter dem Dirigat von Philippe Jordan. In dieser Partie gastierte er auch an der Staatsoper Hannover und im Oktober 2011 am Staatstheater Darmstadt. Im Ring-Zyklus am Theater Freiburg war er in den Spielzeiten 2008/09, 2009/10, 2010/11 und 2011/12 als Siegmund (Die Walküre) und als Siegfried in beiden Partien (Siegfried und Götterdämmerung) zu hören. Im Frühjahr 2012 debütierte er als Lohengrin in Freiburg und sang diese Partie auch am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Im Frühjahr 2013 sang er den Siegfried in Götterdämmerung in einer konzertanten Aufführung mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Jonathan Nott.

2009/10 erhielt er für den Siegfried in Götterdämmerung am Theater Freiburg von der Fachzeitschrift Opernwelt die Nominierung als Nachwuchssänger des Jahres.

In der Spielzeit 2012/13 sang er abermals den Lohengrin, debütierte im April 2013 in der Titelpartie von Parsifal in Freiburg und sang die Titelpartie in Siegfried am Staatstheater Darmstadt. Im Herbst 2013 folgte sein umjubeltes Rollendebüt in der Titelpartie des Tristan am Staatstheater Oldenburg und im Februar 2014 mit großem Erfolg sein Rollendebüt als Tannhäuser in Freiburg.

Im September 2014 wird er als Siegfried in der gleichnamigen Oper von Richard Wagner am China National Opera House in Beijing debütieren. Im Januar 2015 singt er die Titelpartie in Lohengrin an der Opéra de Rennes und im März 2015 den Tristan in Tristan und Isolde von Richard Wagner an der Opéra National de Bordeaux. Der Jahreswechsel 2015/16 wird Christian Voigt nach Palermo führen, wo er in der von Graham Vick inszenierten Produktion des Ring von Richard Wagner am Teatro Massimo Palermo den Siegfried sowohl in Siegfried als auch in der Götterdämmerung singen wird.

Zudem gastierte er u. a. an der Oper Frankfurt mit Schuberts Schwanengesang in einer szenischen Fassung von Udo Samel, am Festspielhaus Bregenz als Max in Der Freischütz, an der Staatsoper Prag als Erik in Der fliegende Holländer und an der Staatsoper Izmir als Erik mit einer Vorstellung im antiken Theater von Aspendos vor über 7.000 Zuschauern. Am Tiroler Landestheater Innsbruck sang er Max, Bacchus in Ariadne auf Naxos, Eisenstein in Die Fledermaus und Erik. Im Februar 2011 gastierte er als Siegmund in Die Walküre am Staatstheater Oldenburg. In Freiburg hat er bislang neben Wagnerpartien u. a. Paco in Manuel de Fallas La vida breve, Narraboth in Salome, Oberon und Cavaradossi in Tosca gesungen. Zu seinem weiteren Repertoire gehören u.a. Florestan in Fidelio, und Stewa in Jenůfa.

Christian Voigt arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Philippe Jordan, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe, Michael Schoenwandt, Adam Fischer, Gerd Albrecht, Dietfried Bernet sowie mit bedeutenden Orchestern Europas wie dem Chamber Orchestra of Europe, La Chapelle Royale, der Staatskapelle Berlin, dem Bach-Collegium Stuttgart und dem Danish Radio Concert Orchestra zusammen und sang u. a. an bedeutenden Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, Palais des Beaux Arts Brüssel, Stephanien-Saal Graz, Théâtre des Champs-Élysées Paris, in Berlin Philharmonie und Konzerthaus am Gendarmenmarkt, der Liederhalle Stuttgart und der Tonhalle Zürich.

Einladungen zu internationalen Festivals stehen regelmäßig auf dem Terminplan des Sängers, wie bei Styriarte-Graz, Richard-Strauss-Festspiele Garmisch-Partenkirchen, Dresdner Musikfestspiele, Schwetzinger Festspiele, Wiener Festwochen, Bad Hersfelder Opernfestspiele, Schlossfestspiele Zwingenberg, Internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und Schubertiade Feldkirch, wo er bereits 1997 debütierte.

Im Konzert- und Liedbereich widmet sich Christian Voigt hauptsächlich den Werken der Meister der Klassik und der Romantik wie Bach, Händel, Schubert, Schumann, Brahms, Mozart, Beethoven, Haydn, Wolf, Strauss und Mahler. Sein Liedrepertoire ist umfangreich und umfasst die großen Liedzyklen wie auch spezielles Repertoire. 1998 sang er u. a. Die schöne Magelone von Johannes Brahms und erstmals Mahlers Lied von der Erde. 2001 folgte eine Tournee mit der Schönen Magelone und anderen Liedzyklen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Holland. Im November 2009 wirkte er in Freiburg bei der Aufführung von Rudi Stephans Die ersten Menschen (Auszüge) im Rahmen des 2. Sinfoniekonzertes mit.

CD-Produktionen u. a. mit Schumanns Faust-Szenen mit Philippe Herreweghe bei harmoniamundi und Alceste von Anton Schweitzer bei Naxos runden das künstlerische Wirken ab.

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