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Max Emanuel Cencic

Max Emanuel Cencic

Max Emanuel Cencic hat unter der neuen Riege von Countertenören, die auf der ganzen Welt auf die Bühnen drängen, Ikonenstatus erlangt. Seine bemerkenswerte Stimme und seine makellose Technik, zusammen mit seinen theatralischen und interpretativen Fähigkeiten, wurden mit einer Reihe von Auszeichnungen gewürdigt, darunter sind der “Diapason d’or“, der „Echo Klassik Preis“ (zweimal), der „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und zuletzt der „Arabella de Platine Preis“ des Jahres 2012.
Von Anfang an war Cencics Karriere von begeisterten Kritiken und Ovationen vonseiten des Publikums begleitet. Wie ein Kritiker unlängst bemerkte, ist Cencics Gesang „nicht nur in schnellen Passagen außergewöhnlich, sondern bringt  auch Farbe in die Momente tragischer Spannung, durch die Ausdruckskraft einer Countertenor-Stimme, die ihr außergewöhnliches Charisma einer abgerundeten Intonation verdankt, die man in solchen Stimmlagen sonst nicht findet“. Ein anderer nannte ihn den „unangefochtenen Gott des Gesangs an diesem Abend“.
Mit einem Repertoire, das von Nero in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea und mehreren Händel-Helden bis zu Mozart- und Rossini-Arien, Orff’s Carmina Burana und dem Herold in der Weltpremiere von Reimanns Medea reicht, ist Cencic in vielen der bedeutendsten Spielstätten der Welt aufgetreten, von der Carnegie Hall, dem Barbican, dem Amsterdamer Concertgebouw, Wiens Musikverein und Staatsoper, bis hin zu Barcelonas Gran Teatre del Liceu und dem Théâtre des Champs-Elysées, und hat dabei mit den besten Dirigenten zusammengearbeitet, unter ihnen Riccardo Muti, William Christie und René Jacobs. Wiederholte Auftritte bei Festivals haben ihn nach Ludwigsburg, Potsdam, Halle (Händel Festspiele), Spoleto (Due Mondi), Ambronay, Eisenstadt und Dubrovnik geführt, um nur einige zu nennen.
Als Künstlerischer Leiter von Parnassus Arts Productions war Cencic für Konzeption, Aufsicht und Durchführung mehrerer Werke der italienischen Barockbühne verantwortlich, darunter erst kürzlich die sensationelle Wiederentdeckung von Leonardo Vincis letzter Oper Artaserse, die sowohl auf der Tour 2012 als auch auf CD begeisterte Reaktionen hervorrief.
Parnassus neue Produktion, Händels Alessandro, in der er die Titelrolle singt, ist nun mitten in ihrer erfolgreichen Europatour, nachdem die CD bei Decca bereits sechs Preise erhalten hat, darunter „Opern-CD des Jahres 2013“ von operaawards.com.
2014 gab Cencic sein Debüt an der Oper Frankfurt in Glucks Ezio. Sein neues und erfolgreiches Programm Venezia ist von Montpellier bis St. Petersburg zu hören und Rokoko, die Hommage an Händels großen Zeitgenossen Johann Adolf Hasse, die an den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2015 zu hören sein wird, erschien im Januar auf CD.

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