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Franco Fagioli

Franco Fagioli

Franco Fagioli zählt zu den besten Countertenören der jungen Generation. Seine Darstellungen der Händel’schen Helden wie Julius Caesar, Ariodante, Teseo, Bertarido, von Nero in Die Krönung der Poppea von Monteverdi und von Arsace in Aureliano in Palmira von Rossini ernteten einhelligen Beifall. Der im Jahr 1981 in Argentinien geborene Franco Fagioli studierte zuerst Klavier, dann Gesang und gründete 1997 den Chor von San Martin de Porres. Im Jahr 2011 wurde Franco Fagioli die höchste musikalische Auszeichnung in Italien zuteil, nämlich der Abbiata-Preis, der in diesem Fall zum ersten Mal seit dreißig Jahren an einen Countertenor vergeben wurde. Die italienische Zeitschrift "L’Opera" verlieh ihm ebenfalls die Bezeichnung „Bester Countertenor des Jahres“ für seine Darstellung des Bertarido in Rodelinda von Händel im Rahmen des Festival della Valle d’Itria. Unter seinen Engagements für die Saison 11/12 sind eine Neuproduktion von Julius Caesar in Helsinki, Poro in Halle und Basel sowie Arbace in Artaserse von Hasse in Martina Franca, eine Rolle, die bei der Uraufführung von dem berühmten Kastraten Farinelli gesungen wurde. Im September 2012 wirkte er zusammen mit Philippe Jaroussky und Max Emanuel Cencic bei der ersten Aufzeichnung von Artaserse von Vinci bei Virgin Classics/EMI mit. Bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN KARLSRUHE sang er 2006 den Part des Idelberto in Lotario und 2008 die Titelrolle in Giulio Cesare. 2010 und 2011 war er der gefeierte Ariodante. Die HÄNDEL-FESTSPIELE 2011 eröffnete er außerdem mit einem Arienabend. Zuletzt war er in Karlsruhe bei dem Konzert der Vier Countertenöre bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2012 zu erleben.Seine CD Arien für Caffarelli stellte er 2013 dem Publikum in einem Galakonzert vor.

Riccardo I.RICCARDO PRIMO
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