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Jim Lucassen

Im Oktober 2010 hatte Dvořáks Rusalka an der Opéra National de Lorraine in Nancy Premiere, eine Produktion für die Jim Lucassen auch die Bühne entworfen hat. Im selben Jahr hat Jim Lucassen für das Salzburger Landestheater die Barockoper Arianna von Benedetto Marcello inszeniert. Sein Deutschlanddebüt gab Jim Lucassen 2009 mit Rigoletto am Theater der Stadt Heidelberg, eine Inszenierung, die ans BADISCHE STAATSTHEATER KARLSRUHE übernommen wurde. Jim Lucassen war mit seinem Konzept für Rigoletto beim Regiewettbewerb RING AWARD 2008 in Graz nominiert, und präsentierte sein Konzept an der Oper Graz, der Komischen Oper Berlin und am Austrian Cultural Forum in New York. In den Niederlanden hat Lucassen im Zeitraum 2004–2009 folgende Produktionen realisiert: La Princesse Jaune von Camille Saint-Saëns, O=O+W=W, Uraufführung von Maarten Jense, Die Zauberflöte von Mozart, Orfeo ed Euridice von Gluck, Siren Song von Jonathan Dove, La Colombe von Charles Gounod, Confessions of a Soprano mit Musik von Cole Porter und Benjamin Britten, Le Bal Masqué mit Musik von Poulenc und Mignon von Ambroise Thomas. Im März 2013 inszeniert er Werther am Salzburger Landestheater. Zukünftige Projekte sind Rusalka an der Oper Frankfurt und Ariodante in Essen.

Jim Lucassen studierte Kultursoziologie, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften an der Universität von Amsterdam, an der Humboldt-Universität Berlin und am Institut für Archäologie und Arabische Kultur in Kairo. Seine Magisterarbeit schrieb er über das Opernleben in Ost-Berlin während des Mauerbaus. Neben seinem Studium war Lucassen als festangestellter Mitarbeiter für die Bildungsabteilung des Muziek Theaters in Amsterdam tätig. Darüber hinaus hat er Rundfunksendungen für den Nationalen Rundfunk produziert und präsentiert.
Jim Lucassen lebt in Amsterdam.

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