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Tobias Kratzer

Tobias Kratzer

Tobias Kratzer, 1980 in Landshut geboren, lebt in München. Er studierte Kunstgeschichte und Philosophie in München und Bern sowie Schauspiel- und Opernregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wo er unter anderem Kurt Weills Die sieben Todsünden, Verdis La traviata und Die Verlobung in St. Domingo nach Heinrich von Kleist auf die Bühne brachte. 2008 erhielt er beim internationalen Regie-Wettbewerb „Ring Award“ in Graz den 1. Preis sowie alle im Rahmen des Wettbewerbs vergebenen Sonderpreise und ist seitdem als freier Regisseur tätig. Er arbeitete am Deutschen Nationaltheater Weimar (Brittens Ein Sommernachtstraum), mit dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper im Münchner Cuvilliès-Theater (Così fan tutte), am Theater Heidelberg (Die Zauberflöte), an den Opernhäusern von Leipzig (Händels Admeto) und Graz (Bellinis La Sonnambula) sowie an der Wermland Opera in Karlstad, Schweden (Verdis Rigoletto und Bachs Johannespassion). Am Schauspielhaus Graz debütierte er 2009 mit Grillparzers Weh dem, der lügt! als Schauspielregisseur. Am Theater Bremen inszenierte er Strauss’ Der Rosenkavalier, bei den Schwetzinger Festspielen und am Theater Basel Glucks Telemaco.


Für seine Inszenierung von Donizettis Anna Bolena am Luzerner Theater wurde er 2011 im Jahrbuch der Zeitschrift Opernwelt als „Opernregisseur des Jahres“ nominiert. Seit 2002 verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Rainer Sellmaier. Am STAATSTHEATER KARLSRUHE war in der Spielzeit 2011/12 ihre Inszenierung von Wallenberg zu sehen. 2012/13 inszenierte er u. a. Tannhäuser an der Oper Bremen und in dieser Spielzeit unter anderem Wagners Lohengrin am Nationaltheater Weimar.


 

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