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Jörg Mannes

Jörg Mannes

Jörg Mannes wurde 1969 in Wien geboren. Mit acht Jahren begann er seine Ausbildung an der Ballettschule der Wiener Staatsoper, die er in Monte Carlo, London und New York komplettierte. 1985 wurde er Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper. 1991 ging er als Solotänzer zu Heinz Spoerli an die Deutsche Oper am Rhein/Düsseldorf. Jörg Mannes tanzte in Choreographien u. a. von Frederick Ashton, August Bournonville, George Balanchine, John Cranko, William Forsythe, Jiří Kylián, Léonide Massine, John Neumeier, Rudolf Nurejev und Hans van Manen. Sein Debüt als Choreograf gab Mannes 1994 in Düsseldorf. Gastchoreografien führten ihn unter anderem mehrfach nach Montréal, Indianapolis, an das Bolschoi Theater Moskau und die Bayerische Staatsoper München. Für das STAATSBALLETT KARLSRUHE choreografierte er bereits Liaisons dangereuses (2004) und Das Bett der Giulia Farnese (2008). 1999 gewann er den Concours International de Chorégraphie Classique in Paris mit seiner Choreografie ensemble, die auch beim Hamburger Choreografie-Wettbewerb „Prix Dom Perignon“ in das Finale gelangte. Seine Choreografie Pramim, ein Solo für Thiago Bordin, wurde 2001 auf dem Ballettwettbewerb Helsinki mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Gefährliche Liebschaften kam 2010 in die Endausscheidung für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in den Kategorien Choreografie und Darstellerische Leistung Tanz. 2000 bis 2004 war Jörg Mannes als Chefchoreograf am Stadttheater Bremerhaven und von 2004 bis 2006 in gleicher Position am Landestheater Linz tätig. Seit der Saison 06/07 ist Jörg Mannes Ballettdirektor an der Staatsoper Hannover.

Choreografie SPIEGELGLEICHNISBALLETT: MYTHOS
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