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„Ein gewinnbringender Theaterabend von Relevanz

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ist entstanden, der weit ausholt, um das vermeintlich einmalige Phänomen Rechtsextremismus als Kontinuität der deutschen Geschichte herauszuarbeiten – und das mit Erfolg. Dicht und genau graben sich Gockel und Küspert auf der Suche nach dem Ursprung des Hasses durch vergessene Verbrechen, Anschläge oder Ausschreitungen und finden eindringliche Bilder.“ Mannheimer Morgen

Am 26.10. um 19 Uhr zeigen wir die Wiederaufnahme von Rechtsmaterial im STUDIO. Das Stück von Jan-Christoph Gockel und Konstantin Küspert schlägt eine Brücke zwischen dem Terror des NSU und der Propaganda der Nationalsozialisten zu Beginn der 1930er Jahre. In Zusammenarbeit mit der Bundesanwaltschaft und mit großem Rechercheaufwand nähern sich Regisseur Gockel und Autor Küspert dem unbeschreiblichen Phänomen des Hasses. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie herzlich zu einem Publikumsgespräch ein. 
 
Am 9.11. findet die letzte Vorstellung statt. Das Publikumsgespräch mit allen Darstellern und Dramaturg Konstantin Küspert wird die Widersprüchlichkeit dieses Gedenktages thematisieren: 1918 die Ausrufung der Republik, 1923 Hitlers Putschversuch in München gegen diese Republik, 1938 der große Pogrom der Nazis gegen Juden, 1989 der Fall der Mauer, aus dem die Wiedervereinigung Deutschlands folgte – und das Wiedererstarken des Terrorismus von rechts.

 

 

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