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Träume ...,

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.... die erfüllen, was unerfüllbar ist“ - Applaus und Bravo für die Sängerinnen und Sänger rund um unsere Ensemblemitglieder die polnische Sopranistin Agnieszka Tomaszewska und Jaco Venter, unsere Gäste Dana Beth Miller, die regelmäßig an der Deutschen Oper Berlin gastiert, Sofia Mara, Studentin der Hochschule für Musik in Karlsruhe, und Tenor Christian Voigt. Alle haben bei er Premiere am Samstag Abend starke Charakterporträts in der Geschichte nach Dostojewski geschaffen, in der ein Heiratsantrag am nächsten Tag nur noch ein Traum gewesen sein soll. Beifall und Jubel für die Damen des STAATSOPERNCHORES, den musikalischen Leiter Generalmusikdirektor Justin Brown und die BADISCHE STAATSKAPELLE und für das Team. Regisseur Ingo Kerkhof und Kostümbildnerin Inge Medert, die sich mit dieser Produktion erstmals in Karlsruhe vorgestellt haben und den Bühnenbildner Dirk Becker, der nach Doctor Atomic seine zweite Arbeit am STAATSTHEATER zeigt.
Im Strauss-Jubiläumsjahr 2014 hat das STAATSTHEATER damit – neben der Wiederaufnahme von Der Rosenkavalier – die Spielzeit in der Opernsparte mit dem Werk eines vom NS-Regime verfolgten Zeitgenossen von Richard Strauss eröffnet. Die Musik in Hans Krásas Verlobung im Traum spiegelt mit genialem Eigensinn die irisierende Vielfalt der zwanziger Jahre. Der Komponist schuf ein farbenreiches humorvolles Werk, das sich neben der kunstvollen Instrumentation und einem Reichtum an brillanten Klangfarben dadurch auszeichnet, dass er mit ironischem Geschick unterschiedlichste musikalische Stile aufgreift. Als Meisterwerk des 20. Jahrhunderts präsentieren wir mit der Neuinszenierung, ein zu unrecht vergessenes Werk. Seit ihrer Uraufführung in Prag 1933 wurde Verlobung im Traum erst einmal – in einer Koproduktion der Staatsoper Prag und des Nationaltheaters Mannheim – in Szene gesetzt.
Am 18.10.1944 ist Hans Krásas in Ausschwitz umgebracht worden. Mit der Premiere am Samstag Abend gedenken wir des 70. Jahrestages seiner Ermordung.

Zum nächsten Mal ist die Oper am 23.10. zu entdecken.

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