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Das STAATSTHEATER gedenkt Hans Krásas

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Den 70. Jahrestag der Ermordung des jüdischen Komponisten nimmt das STAATSTHEATER zum Anlass, mit der Neuinszenierung der Oper Verlobung im Traum an ihn zu erinnern. Sie hat am Samstag Premiere. Seit ihrer Uraufführung in Prag 1933 wurde Verlobung im Traum erst einmal – in einer Koproduktion der Staatsoper Prag und des Nationaltheaters Mannheim – in Szene gesetzt. Das Libretto basiert auf der Novelle Onkelchens Traum von Fjodor Dostojewski.
Vor siebzig Jahren wurde der deutschsprachige Tscheche im KZ Auschwitz-Birkenau umgebracht. Er war am 16. Oktober 1944 Teil eines der größten Deporationstransporte aus Theresienstadt nach Auschwitz, insgesamt wurden im Herbst 1944 von dort über 18 000 Menschen nach Auschwitz transportiert, nur 1500 von ihnen überlebten. Der Komponist gehörte nicht dazu; kurz nach seiner Ankunft wurde er getötet.

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