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Götz-Friedrich-Preis für Yuval Sharon

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Der junge amerikanische Regisseur erhält den Preis für seine Inszenierung von John Adams Oper Doctor Atomic am STAATSTHEATER in der vergangenen Spielzeit 2013/14. Die Götz-Friedrich-Stiftung würdigt und fördert mit der Auszeichnung herausragende Leistungen im Bereich der Musiktheaterregie und vergibt zum Zweck der Nachwuchsförderung für die beste Inszenierungsarbeit auf dem Gebiet der Musiktheaterregie den mit
5.000 Euro dotierten Regiepreis. Herzlichen Glückwunsch!
Die Preisträger der letzten Jahre waren u. a. Benedikt von Peter, Johannes Erath und Stefan Herheim.
Den Studio-Preis erhält in diesem Jahr Béatrice Lachaussée für die Inszenierung von Wolfgang Rihms Kammeroper Jakob Lenz, eine Produktion der Oper Köln in der Trinitatiskirche.
Die Preisverleihung findet am 3. Dezember 2014 um 20 Uhr im Foyer der Deutschen Oper Berlin statt. Der Eintritt ist frei.

Hauptsächlich erarbeitet Sharon zeitgenössische Stoffe. So brachte er im Sommer 2010 in Los Angeles die Oper Mortal Thoughts of Lady Macbeth  von Veronika Krausas heraus und inszenierte 2011 die Uraufführung der Soldier Songs von David T. Little in New York. Mit der Gründung der freien Theatergruppe The Industry in Los Angeles und der Uraufführung von Anne Le Barons Hyperopera Crescent City lenkte er überregionales Aufsehen auf die Möglichkeiten freien Musiktheaters in den USA. Mit Jessye Norman, Meredith Monk und Joan La Barbara schuf er 2013 die Song Books von John Cage, die in Miami, San Francisco und in der Carnegie Hall gezeigt wurden. Seine Hauptprojekte bei The Industry waren 2013 der Workshop für sechs neue Opern First Take im Hammer Museum und die Uraufführung der Oper Invisible Cities von Christopher Cerrone nach Italo Calvino in der Union Station, die bei laufendem Bahnhofsbetrieb über Kopfhörer stattfindet. Im Mai 2014 hat er Das schlaue Füchslein in Cleveland mit Franz Welser-Möst inszeniert.

In Karlsruhe hat er sich ebenfalls eines zeitgenössigen Werks angenommen und zeigte seine erste Regiearbeit in Europa. Doctor Atomic, John Adams Faust-Oper des Atomzeitalters, war ein Beitrag des STAATSTHEATERS zu den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN 2014 und führte nach den europäischen Opern Wallenberg und Die Passagierin die Reihe „Politische Oper“ mit einem Werk aus der Neuen Welt fort.
In der kommenden Spielzeit wird die Reihe mit der Operette Fantasio fortgesetzt.

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