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GÄSTEBUCH

Peter Wohlwend schrieb am 21.07.2015:
Betreff:
Tolles Konzert mit einem fantastischen Dirigenten!
Wolfgang Weisbrod schrieb am 15.07.2015:
Betreff:
Was für ein beglückender Abend gestern Abend - es hat alles gestimmt, die zauberhafte Musik (Kompliment an den Dirigenten und den Chor!), die Solisten natürlich, allen voran Katharine Tier, Armin Kolarczyk und Steven Ebel, das archaisch einfache und großartige Bühnenbild, vor allem aber die ergreifende Inszenierung Anila Siegerts. Endlich einmal wieder eine Regie, die auf Mätzchen und Aktionismus und oft haarsträubenden Blödsinn (Hans Sachs als Mister-Minit-Schuster!!!) verzichtet, die das Stück ernst nimmt und den Sängern Raum und Zeit gibt, das zu tun, wofür sie eigentlich engagiert worden sind - in Ruhe zu singen.

Es ist auffallend, dass die stimmigsten Inszenierungen, die ich in den letzten Jahren gesehen habe - ob in Heidelberg Nanine Linning, in Darmstadt bis vor einem Jahr noch Mei Hong Lin oder eben in Karlsruhe Arila Siegert (deren "Romeo und Julia auf dem Dorfe" durch die Intensität und Schönheit mir bereits mehr als angenehm aufgefallen war) - inzwischen von Choreografinnen geleistet werden. Honny soit qui mal y pense - ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
"Kunst, sofern sie nicht miserabel ist, hat immer etwas Kulinarisches" hat Max Frisch in seinem Tagebuch geschrieben, und zu dieser "kuliarischen" Seite zählt für mich auch, dass nicht jeder "Klassiker" aktualisiert (und damit oft verunstaltet) werden muss. Und doch ist es Frau Siegert ganz vorzüglich und (wenn dieser Begriff in Zusammenhang mit der Ariden-Tragödie erlaubt ist) elegant gelungen, den antiken Stoff mit unserer Gegenwart zu verbinden, ohne ihn oder die Vorlage zu vergewaltigen, indem sie junge Flüchtlinge mit einbezogen hat. Eine ebenso grandiose wie stimmige Idee. Was muss es für diese jungen Menschen aus Afrika für ein Kulturschock gewesen sein, mit dieser so eminent europäischen Kunstform Oper konfrontiert zu werden, aber auch in sie mit einbezogen zu sein, um am Ende, wie alle Beteiligten, mit Beifall überschüttet zu werden.

Ein großer Abend und für mich einer der Höhepunkte, wenn nicht der Höhepunkt der zu Ende gehenden Spielzeit (in der ich viel gesehen habe - manches auch, das ich lieber nicht gesehen hätte!). Vielen Dank allen, die diesen Abend ermöglicht und mitgewirkt haben
Thomas Nattrodt schrieb am 13.07.2015:
Betreff:
Die Theaterbesuche in den letzten Wochen waren für einen Opernliebhaber kein großes Vergnügen. Die Inszenierungen des "Parsifal" und von "La Bohéme" lassen sich mit der geflügelten Frage von Marcel Reich-Ranicki umschreiben: "Was soll das?"

Die Premiere und die Inszenierung des "Falstaff" hingegen war sehr gelungen und läßt hoffen, daß sich die Inszenierungen künftig wieder mehr an den jeweiligen literarischen Vorlagen orientieren werden. Dann werden auch wieder mehr Besucher den Weg ins Theater zurückfinden.
Serena Schick schrieb am 13.07.2015:
Betreff:

Bravo für diesen Falstaff! Jacopo Spirei stellt mit seiner schnörkellosen und trotzdem bunten Inszenierung die Personen in den Mittelpunkt, deren Marotten und Ängste. Ein Falstaff / wunderbar Pietro Spagnoli/ der niemals überzeichnet wirkt und einem fast leid tut. Trotz der eigentlichen Tragik in den menschlichen Abgründen überaus vergnüglich und auch in der Personenregie sehr gelungen. Gratulation dem ganzen Ensemble für grossartige Leistungen! Eine Inszenierung, die sicher auch noch in einigen Jahren gefallen wird!

Klaus schrieb am 13.07.2015:
Betreff:
Zu diesem Falstaff kann ich nur gratulieren !
Jedoch mit einer Ausnahme: die ständig zeitgemäße Kleidung (sind keine Kostüme) nervt. Wann hört dieser Hype endlich einmal auf?
Um solche Klamotten zu sehen, bedarf es keiner Eintrittskarte für die Oper. Das sieht man im täglichen Leben.
Ich plädiere für konzertante Opern-Aufführungen.
Dr. Ulrich Janosovits schrieb am 12.07.2015:
Betreff:
Lieber Justin Brown, ich habe Ihren Rat und Bitte angenommen und war heute doch im Falstaff. Tolle Aufführung, super Dirigat. Gratulation! Ich freue mich auf die nächste Spielzeit, beste Grüße Ulrich Janosovits
Dieter Stolz schrieb am 04.07.2015:
Betreff:
War gestern in der Derniere von von Fantasio.
Die Aufführung wurde von den Ensemblemitglieder wieder so Toll dargestellt, das einem das Abschiednehmen noch mal so schwer fällt.
Ich habe die Aufführung mehrfach mit verschiedenen Ensemblemitglieder gesehen, kann aber keinen besonders hervorheben, den die waren einfach alle Genial.
Auch das Orchester und der Chor brachten eine konstant sehr gute Leistung.
Vielen Dank an Alle und ich hoffe insgeheim auf ein baldiges Wiedersehen.
Erna Baer schrieb am 07.07.2015:
FANTASIO ist ein zu recht vergessenes Werk. Es wird auch nicht vom großen Publikum angenommen.
Es war ein unglücklicher (Regie) Versuch. Langweilig, gewollt aber nicht gekonnt.
Aus Schaden wird man klug und arm.
Ernst Ott schrieb am 13.07.2015:
Sehr geehrte Frau Baer,
ich kann Ihren Beitrag gut verstehen, denn Fantasio bietet nicht das, was man von einer Oper heute erwartet. Auch haben Sie Recht: Die Regie war gewollt und unglücklich, vor allem hat sie es nicht geschafft die tragische Entstehungsgeschichte und die heutige Aktualität dieses Stückes darzustellen.
Dennoch ist die Tatsache, dass das große Publikum das Werk in dieser Regie nicht annimmt, kein Grund, dem Badischen Staatstheater nicht zu danken, dass es Fantasio gebracht hat! Ich war mehrmals mit Gewinn drin. Besonders Ina Schlingensiepen und Dilara Bastar haben das mit sehr viel Herz und Kunst gesungen.
Ich finde dieses leise aber dennoch freche und unterhaltsame Stück ganz außerordentlich gut. Auch wenn die Regie kein Verständnis für die Form der opéra comique aufbringt, die ja nichts mit Komik zu tun hat, ist es doch ein formal und musikalisch gutes Stück. So originelle und ungewöhnliche Duette hört man selten. Ich habe es genossen und wünsche mir nur, dass das Theater weiterhin Offenbach treu bleibt und ihn künftig in der Originalsprache bringt.
Ernst Ott
Liane Somogyi-Schäfer schrieb am 28.06.2015:
Betreff:
Wie bitte soll das gehen:"kraftvoll in die Zukunft blicken", wenn man die Lehren aus der Vergangenheit ausblendet? Herr Konstantin Küspert spricht mir aus der Seele.
Liane Somogyi-Schäfer
Jürgen Gross schrieb am 27.06.2015:
Betreff:
Das war ein für mich überraschender Abend. Man wird in die Zauberwelt der griechischen Sage entführt. Tiefe Gefühle von Trauer und Entsagung nehmen einen vollkommen ein unterstützt durch die wunderbare Musik von Gluck. Traumhafte Bilder hat die Regisseurin da geschaffen. Der Mensch ausgeliefert der Willkür der Götter, die am Ende doch noch alles zum Guten wenden. Vielen Dank dem Chor und vor allem einem glaubhaften Orest dargestellt von Andrew Finden.
Alex Fiedler schrieb am 21.06.2015:
Betreff:
Warum wird nicht positiv und kraftvoll in die Zukunft geblickt ??
Stattdessen wird immer wieder der Schlamm der vergangenen Jahrzehnte aufgewirbelt.
Wir verstehen das nicht !
Konstantin Küspert schrieb am 24.06.2015:
Diese "man muss doch auch mal vergessen können"-Haltung führt unweigerlich und empirisch nachprüfbar dazu, dass sich Geschichte wiederholt. Bereits jetzt wird wieder häufiger relativiert, werden Gesellschaftsteile zu Parias erklärt und bekommen ausgrenzende und exklusive Ideologien mit völkischer Rhetorik zunehmend Zulauf. Wie die gesamte Gesellschaft muss auch das subventionierte und mit Bildungsauftrag versehene Staatstheater diesen Entwicklungen die Lehren der Vergangenheit entgegensetzen, zur Information, als Mahnung und zur Warnung an die Gegenwart.
Zudem funktioniert Theater in aller Regel über einen Konflikt; in diesem Fall der Konflikt in uns, die wir uns vielleicht nicht gern erinnern an unser Versagen, unseren Verlust, an den Niedergang der Demokratie und der Menschlichkeit. Um in Ihrem Bild zu bleiben: Der Schlamm wird aufgewirbelt, um die darin verborgenen Minen zu sehen und zu entschärfen. Und vielleicht die eine oder andere Goldmünze.
Abgesehen davon wird meines Erachtens in sehr vielen Theaterabenden am Staatstheater "positiv und kraftvoll in die Zukunft geblickt." Nehmen Sie etwa Der Vorname, Richtfest oder Zuhause; alles Produktionen, die als Komödien positive Stimmungen erzeugen.
Jürgen Gross schrieb am 11.06.2015:
Betreff:
Großartiges Schauspieler Theater zu einem schweren Thema. Die Wandlung der Tochter von der verantwortlichen aber oft verärgerten Kämpferin für die Mutter bis hin zur mitfühlenden Begleiterin und einem liebevollen Abschied. Hat mich sehr bewegt. Vielen Dank.
Marcel schrieb am 07.06.2015:
Betreff:
Am 06.06 habe ich die Aufführung, mit gemischten Gefühlen, besucht. Wieso? Weil ich durch all die negativen Kritiken über das Konzept der Inszenierung verunsichert war. Auf der anderen Seite jedoch habe ich mich aber vor allem auch auf die Sänger, Barbara Dobrzanska und Andrea Shin, gefreut die ich eine Woche zuvor bereits in Tosca bewundern durfte. Ich muss sagen, die gestrige Vorstellung hat mir sehr gut gefallen und ich kann mich den Kritikern wirklich nicht anschließen. Das erste was mir auffiel beim Betreten des großen Hauses war, das es keinen Vorhang gab und man gleich die Bühne erblicken konnte, auf der bereits im Vorfeld Jana Schulz zu sehen war. Völlig fasziniert über diese Idee fesselte mich dieses Bühnenbild mit den Videoeinspielungen im Hintergrund. Man bekam so quasi einen Einblick in das was zuvor passiert und hatte das Gefühl in eine reale Situation zu geraden. Das Orchester startete und das Spiel auf der Bühne ging los. Andrea Shin in Höchstform, fesselte den Zuschauer durch seine gesangliche Leistung als Rodolfo. Barbara Dobrzanska tauchte wie aus dem nichts auf, anmutig und sang eine wundervolle und sehr emotionale Mimi, mit der man wirklich von der ersten Minute an mitfühlte. Das zweite Bild war sehr schön gestaltet und gesanglich ebenfalls Spitze. Ina Schlingensiepen sang eine schöne Musetta und insgesamt steigerte sich das Treiben auf der Bühne zu einem fröhlich, ausgelassenen Spektakel das mich total in seinen Bann zog. Das dritte Bild war dann ein krasser Umbruch von der Stimmung her zu dem, was man zuvor sehen durfte. Das mit den Polizisten eine schöne Idee, nur schade das man in diesem Bild die Chöre nicht auf der Bühne sehen konnte. Gesanglich war dieses Bild sehr dramatisch und fesselnd. Es folgte die Pause und der Vorhang blieb weiterhin offen und das Treiben auf der Bühne setzte sich fort. Man könnte gerade meinen das Jana Schulz dauerhaft in der Rolle der Mimi lebt. Das vierte Bild war auch wieder sehr schön und musikalisch top. Der hinzugefügte Monolog von Jana Schulz als Mimi war traurig und stimmte einem auf das kommende ein. Der Zuschauer durfte erleben wie Musetta die Mimi fand, anstatt später nur davon zu hören. Barbara Dobrzanska starb gesanglich sehr emotional und naturalistisch. Jana Schulz schockierte mit Blut das aus ihrem Mund kam und starb wirklich sehr lebensnah, ohne große Pose. Die leidenden rufe von Andrea Shin "Mimi! Mimi!" und die dazu musikalische Verstärkung des Orchesters brachten mir Gänsehaut.

Ich kann sagen das es sich lohnt diese Inszenierung zu besuchen. Klar kann eine klassischere Inszenierung der Boheme auch schön sein, aber gerade die Verlegung des Ortes und der Zeit machen diese Inszenierung zu etwas modernem, das sehr real und glaubhaft erscheint. Die Doppelung der Mimi war okay, jedoch nicht unbedingt notwendig. Ich konzentrierte mich eher auf die singende Mimi als auf die andere. Gesanglich gefiel mir diese Aufführung sogar besser als die Verfilmung der Oper mit Anna Netrebko. Ich freue mich schon darauf Barbara Dobrzanska als Lady Macbeth im nächsten Jahr erleben zu dürfen.
Desiree Paul schrieb am 06.06.2015:
Betreff:
Liebes Theater,

das Rockevent der beiden Opern-Sängeringen Christina Niessen und Rebecca Raffell am vergangenen Sonntag hat viel Spaß gemacht. Das Format ist super (Oper singt Pop/Rock.), am Motto kann man noch etwas feilen (Weder passten „Liederabend populär“ noch „With love from me to you – Lieder für die Seele“) War die Verpackung irreführend, so war der Inhalt – v. a . in der 2. Halbzeit, ein Vergnügen. Ich fände es schön, wenn dieses Konzertformat ins Programm aufgenommen würde (und nicht nur die „Schlager von der Oma“) , dass die Sänger und Sängerinnen sich von anderer Seite zeigen können . Die Orchesterbegleitung war das Salz in der Suppe. Bitte mehr davon, dann bekommt man vielleicht auch die schwierige Akustik im kleinen Haus besser in den Griff mit der Anlage.

Ich freue mich, die beiden oder andere vielseitig interessierte SängerInnen bald wieder so „anders“ zu erleben.

Herzlicher Gruß
Désirée Paul
serena schick schrieb am 29.05.2015:
Betreff:
Zum letzten Mal Tosca, zum letzten Mal Andrea Shin als Cavaradosi! Was für eine grossartige Aufführung.
Hiermit möchte ich Andrea Shin für die vielen Opernabende danken, die er mit seiner wunderbaren Stimme mitgestaltet und uns damit soviel Freude bereitet hat. Ich bin sehr sehr traurig über seinen Weggang. Ein grosser Verlust für das Haus!!!
Ute und Dr. G. Bühler schrieb am 27.05.2015:
Betreff:
Diese Aufführung sollte man bewahren und nicht wie die "alte" Bohème verkaufen oder ... .
In ca 5 Jahren dürfte sich das Publikum (alt oder neu) sicher über eine Wiederaufnahme freuen.
Dieter Michael S. schrieb am 26.05.2015:
Betreff:
Ich war am Montag den 25.05.15 in der Aufführung.
Es war eine schöne und anspruchsvolle Oper.
Neben der Musik und dem Gesang waren auch die schauspielerischen Leistungen hervorragend.
Auch das Bühnenbild mit dem Flair der 50. Jahre passte sehr gut.
Meine Meinung, eine rundum gelungene Aufführung.
"So macht Oper Spass"
Trudel Zimmermann schrieb am 24.05.2015:
Betreff:
Was für ein toller und unvergesslicher Abend. Unschlagbar Annette und Gunzi. Eine bewundernswerte Leistung von den beiden. Ein lang anhaltender Applaus bestädigte dieses.
Danke, für diesen Abend.
marco schrieb am 22.05.2015:
Betreff:
Da un italiano di Bergamo per la prima volta il 17-5 a Karlsruhe complimenti per tutto.
Ero in prima fila, bellissimo teatro, ottima acustica, bella rappresentazione, e bravi tutti i giovani cantanti, grandiosa anche l'attrice. Bravi e grazie.
Christine Langanky schrieb am 17.05.2015:
Betreff:
Da musste ich doch zum Schluss mein Schnupftuch zücken!!Sehr berührend und wunderbar in eine andere Zeit versetzt, hat mich die Aufführung zum Nachdenken und Mitfühlen gebracht .Ich bin dankbar,dass es immer wieder Menschen gibt, die neue Wege beschreiten und nicht im ewig Alten verhaften.Die künstlerischen Leistungen grossartig und bewundernswert.Die beinahe einzige Gabe,die der Zuschauer den Künstlern zurückgeben kann ist der Applaus.Irgendwie scheinen die Orchestermusiker dieses Geschenk nicht auf sich zu beziehen und laufen davon.Darum diesmal ein besonders lautes und schriftliches Klatschen fuer die Künstler an den InstrumentenInstrumenten.Vielen Dank an Alle fuer dieses tolle Erlebnis.Christine Langanky
Monika Roth schrieb am 11.05.2015:
Betreff:
Die 1. Polit-late-night war eine gelungene Veranstaltung! Tolle Performance der Künstler und mit Prof. Hornuff ein interessanter und kompetenter Gesprächspartner. Der große Andrang und die Diskussion zeigten wie wichtig und richtig solch ein Angebot des Theaters ist. Ich freue mich auf die nächsten drei Termine - der Eintritt ist ja frei :-)
Serena Schick schrieb am 07.05.2015:
Betreff:
Eine gute Idee Solisten aus Südkorea für die gestrige La Traviata Vorstellung einzuladen. Sehr interessant war, zu erleben, mit welcher darsellerischen Ausdruckskraft (in Asien so üblich?) auf der Bühne aggiert wurde, fast schon überzogene Gesten vor allem der Sopranistin. Es blieb für mein Empfinden dabei leider teilweise die Emotion auf der Strecke.
Sängerisch waren wir positiv überrascht, das Dirigat wäre allerdings in den Händen von Herrn Willig besser aufgehoben gewesen.
Trotzdem ein sehr schöner Opernabend!
Sonja Rotweiler schrieb am 03.05.2015:
Betreff:
Ich war gestern Abend in dem Stück und ich fand es sehr gut. Respekt an alle Schauspieler.
Schade dass es gestern das letzte Mal war.
Jürgen Gross schrieb am 03.05.2015:
Betreff:
Nun hat mich diese Oper doch interessiert nach den kontroversen Meinungen bis hin zu Androhungen das Badische Staatstheater in Zukunft zu meiden.
Ich war angenehm überrascht, wie schlüssig ich die Übertragung in die Jetzt-Zeit fand und wie gut dazu der Monolog zur Unterstützung dieser Änderung passte. Die Verdopplung hätte ich weggelassen, weil er oft nicht nur den Zuschauer verwirrte.
Es ist ja immer die grundsätzliche Frage wie man bei diesen tausend Mal gespielten Stücken verfahren soll, um ihnen auch in Zukunft beim jungen Publikum ein Überleben zu sichern. Da gibt es die absoluten Verfechter der Werkstreue, Komponist, Dirigent und Sänger sind im Vordergrund. Heute hat sich das Regietheater eher durchgesetzt. Übrigens schon in Bayreuth bei Wieland Wagner. Man versucht einen offensichtlichen Zeitbezug herzustellen. In diesem Sinne ist die Frage wie weit man gehen soll. Ein dem heiligen Gral der Oper eher respektloser Regisseur wird vielleicht zu weit gehen. jedoch ist dies auch ein Ausdruck einer künstlerischen Entwicklung des Genres im Theatergeschehen an sich. Irgendwann wird wieder eine Rückbesinnung stattfinden, ich finde das alles sehr interessant.
Und zuletzt ist es eben Geschmacksache. Und über Geschmack lässt sich schlecht streiten.
Astrid Muhr schrieb am 01.05.2015:
Betreff:
Liebe Verantwortliche vom Badischen Staatstheater,
Ihre Inszenierung der Meistersinger wurde von den überregionalen Feuilletons und auch unter Opernkennern sehr gelobt. Leider wurde sie nach nur wenigen (fünf? sechs?) Aufführungen schon wieder aus dem Programm genommen. Auch in der nächsten Spielzeit findet sie sich nicht als Wiederaufnahme. Das ist sehr schade und ich bin ein bischen enttäuscht, denn ich hatte keine Gelegenheit, sie zu besuchen (komme von weiter weg). Ich hoffe, die Inszenierung ist nicht auf Dauer abgesetzt.
Achim Sieben schrieb am 07.05.2015:
Sehr geehrte Frau Muhr,

wir haben die Produktion DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG insgesamt 10 mal gezeigt verteilt auf zwei Spielzeiten. Es ist richtig, dass wir in der kommenden Spielzeit keine Wiederaufnahme vorgesehen haben, da wir mit den Neuproduktionen von TRISTAN UND ISOLDE und RHEINGOLD sowie der Wiederaufnahme des PARSIFAL bereits eine starke Präsenz der Opern Richard Wagners im Spielplan verankert haben.
Natürlich bewahren wir die Inszenierung auf, werden sie aber vor der Spielzeit 19/20 nicht wieder zeigen können. Ein fixes Datum kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht nennen, möchte Ihnen aber in der Zwischenzeit die Inszenierung des PARSIFAL ans Herz legen, die ebenfalls sowohl bei Presse als auch beim Publikum auf positive Resonanz gestoßen ist.

Herzliche Grüße
Achim Sieben
Stellvertretender Operndirektor
Petra Mohr schrieb am 30.04.2015:
Betreff:
Einzigartig amüsant, köstlich, komisch und lustig - und das alles ohne Worte! - Da sind auch wir sprachlos entzückt!
Brigitte Bähr-Mergard schrieb am 27.04.2015:
Betreff:
Hiermit möchte ich Frau Christa Ludwig einfach noch einmal Danke sagen für den ersten wunderbaren Eindruck, den ich vor genau 50 Jahren als Studentin bei der Festaufführung - anlässlich der 600Jahrfeier der Universität Wien - des Rosenkavalier duch ihre Interpretation des Oktavian gehabt habe. Damals war auch der "Sänger" wunderbar mit Fritz Wunderlich besetzt. Heute freue ich mich auf das Wiederrsehen bei ihrer Arbeit mit jungen Sängern! Ich werde da sein! Mit ganz herzlichen Grüßen! Eine seit der Wiener Studienzeit noch "verrücktere" Musikliebhaberin: Brigitte Bähr
Jürgen Gross schrieb am 21.04.2015:
Betreff:
Die Darstellung eines gescheiterten Lebens, die Inszenierung eines Albtraums.
Tänzerisch, darstellerisch, musikalisch und vom Bühnenbild her in jeder Hinsicht ein modernes Kunstwerk. Äußerst sehenswert.
Christine Langanky schrieb am 20.04.2015:
Betreff:
Vorweg möchte ich mich bei Frau Niessen für ihre deutlichen Worte und ihre Stellungnahme gegen Ausländerfeinglichkeit und Fremdenhass bedanken.Der anhaltende Applaus hat gezeigt,dass sie fast allen ZUschauern aus dem Herzen gesprochen hat.
Und dann kam der umwerfende und zu tiefst beeindruckende Genuss.Natürlich spielte die mächtige Musik von Wagner dabei die Hauptrolle. Aber alles Andere hat die Oper erst zu einem Erlebnis mit anhaltender Wirkung gemacht. Heute bin ich noch den ganzen Tag durch den Opernhimmel geschwebt.Vielen Dank für all die schwere Arbeit die mir als Zuhörer dies ermöglicht hat. Mit begeisterten Grüßen Christine Langanky
Schön ,Karl-Heinz schrieb am 21.04.2015:
Habe am 19.04 den Parsifal gesehen,war voll Begeistert.Kann mich den Worten von Frau Langanky nur anschliessen.Grossartig
Frank van Hove als Gurnemanz hoffendlich kann man ihn in Karlsruhe noch öfters erleben.
Alexa Stelkens-Klein schrieb am 19.04.2015:
Betreff:
Aufführung am 17. April

Die Idee, das Stück von hinten aufzuziehen, fand ich sehr interessant und kurzweilig, zumal ich DREI SCHWESTERN als Dauerabonnent bereits zweimal gesehen hatte. Die schauspielerische Leistung aller Akteure war umwerfend. Inwieweit es erforderlich ist, dass ein Schauspieler nackt agieren muss, um die Dekadenz und Laszivität der Zeit besonders zu betonen, sei dahingestellt, auch wenn Thomas Halle sich durchaus sehen lassen kann. Was mich, aber auch meine Tochter und weitere Personen im Publikum sehr beunruhigte, war die Tatsache, dass einige Schauspieler vor der Pause anfingen, Gras zu rauchen. Als Lehrerin stellte ich mir die Frage, welche Probleme ich seitens der Eltern meiner Schüler bekommen hätte, wäre ich mit einer Schulklasse in dieser Vorstellung gewesen. Der süßliche Geruch war so eindeutig, dass Jugendliche sofort snesibilisiert gewesen wären. Ich halte diese Form der Betonung eines bestimmten Zeitgeistes absolut unpassend und höchst fragwürdig. Der Fantasie des Zuschauers wird gar kein Raum mehr beigemessen, da ja wirklich "alles" gezeigt wurde.
Konstantin Küspert schrieb am 20.04.2015:
Liebe Frau Stelkens-Klein,
es freut uns sehr, dass Ihnen die Inszenierung gefällt! Seien Sie allerdings versichert: die Schauspieler rauchen auf der Bühne kein Marihuana, sondern so genannte Kräuterzigaretten, die häufig von privat nicht rauchenden Schauspielern auf der Bühne genutzt werden, da sie kein Nikotin enthalten. Zwar ist das Rauchen von Tabak auf Bühnen - als einem der letzten Orte - erlaubt; illegale Drogen hingegen dürfen weiterhin nicht konsumiert werden.
Viele Grüße,

Konstantin Küspert
Schauspieldramaturg (und Nichtraucher)
Thomas schrieb am 18.04.2015:
Betreff:
Wunderbare Aufführung - die Anreise aus Mannheim hat sich wirklich gelohnt. Jesus Garcia in seinem Debut war großartig, wenn auch gelegentlich vom Orchester überdeckt. Und die ablehnenden Meinungen zur Inszenierung kann ich nicht nachvollziehen. Der ganz große Wurf ist es nach meiner Meinung zwar nicht, aber doch eine sehenswerte Interpretation mit dem Fokus auf Mimi - sehr kurzweilig mit tollen Effekten. Bravi!
Oskar schrieb am 19.04.2015:
Nur Eines passt zu dieser Interpretation überhaupt nicht:
Puccini mit seiner Musik. Beide sind in dieser Inszenierung fehl am Platz.
Garcia war Klasse. Schon Vorfreude auf die neue Saison.
Serena Schick schrieb am 11.04.2015:
Betreff:
Mit diesen Solisten war die Wiederaufnahme der wunderbaren (man beachte erst 5 Jahre alten) Inszenierung ein Fest für alle Sinne. Ein musikalisches Highlight erster Güte. I. Schlingensiepen, S. Jung und allen voran A. Shin haben genau das geschafft, was Oper ausmacht, mit hervorragender gesanglicher Leistung die Seele erreichen.
Es war einer jener Opernabende, die verzaubern und im Gedächtnis bleiben!
Werner Ludwig Merkle schrieb am 08.04.2015:
Betreff:
Parsifal

Zur Neuinszenierung des Parsifal (wie auch schon der Meistersinger) kann man ihrem Hause nur gratulieren.
Die musikalischen Leistungen bewegen sich auf ausgesprochen hohem Niveau.
Als Musiklehrer führe ich junge Leute gerne an solche Opern heran (wie eben Parsifal oder die Meistersinger), die allein schon wegen der Aufführungsdauer Schüler nicht zwingend ansprechen.
Sie präsentieren Inszenierungen mit Aussage, die -durchaus modern-
aber immer nachvollziehbar bleiben; eine Fortsetzung der pädagogischen Vorarbeit. So hinterließen beide Opernabende auch bei meinen Schülern einen nachhaltigen Eindruck. Vielen Dank.
Herzlich grüßt Werner Ludwig Merkl
Lars schrieb am 06.04.2015:
Betreff:
Eine wunderbare Geschichte mit tollen Schauspielern und wunderschönem Bühnenbild! Besonders gut hat mir gefallen, wie "Theater zum Anfassen" von Schauspielern und Musikern gespielt wurde und wie das Publikum einbezogen wurde.
Ich wünsche mir für meine Kinder mehr davon!
Lars
Martina Huber, im Namen auch von 6 Freundinnen schrieb am 31.03.2015:
Betreff:
Auf Empfehlung haben wir unseren "Mädelsabend" am 27.03. diesmal im Theater verbracht. Trotz Streik und fehlendem Bühnenbild war diese Aufführung ein Erlebnis. Unglaublich, was diese Schauspieler und Musiker dargeboten haben - vom Feinsten! Besser kann man das Leben von Rio Reiser nicht wiedergeben. Wir bedanken uns bei allen für diesen ganz besonderen Abend, in erster Linie natürlich bei "Rio" Jan Andreesen. Wir kommen ganz bestimmt nochmal.
ilona kangani schrieb am 31.03.2015:
Betreff:
Am 20. März waren wir bei der Aufführung (hatten erst jetzt die Gelegenheit hier was zu schreiben):

Sie hat uns sehr gut gefallen. Da wir uns mit Theater nicht so gut auskennen & bisher nur wenige Stücke geschaut haben, können wir nicht professionell beurteilen, doch wir fanden die schauspielerische Darstellung der Charaktere und die Umsetzung von den Zeitsprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr eindrucksvoll. Die Schauspielerin von Hannah Arendt in der Gegenwart hat uns sehr gut gefallen. Sie war in der Lage, ihre langen Monologe so vorzuführen, dass man ihr bei jedem einzelnen Wort aufmerksam zu gehört hat. Außerdem lernt man über das Leben der Hannah Arendt, ihre komplizierte Beziehung zu dem Philosophen Martin Heidegger und die Intellektuellen während dieser Zeit.

Im Großen und Ganzen hat es sich gelohnt, diese Theaterstück zu besuchen.

von den 4 (5) geschichtsinteressierten Schülerinnen^^, die beim Publikumsgespräch nicht viel gesagt haben..
Michael Gißler schrieb am 30.03.2015:
Betreff:

Parsifalpremiere 29.März 2015 Nach Tannhäuser und den Meistersinger ist dem Badischen Staatstheater ein weiteres Meisterwerk in der "Wagner Stadt Karlruhe" gelungen, denn die Parsifalpremiere am vergangenen Sonntag ließ keine Wünsche offen.Ja, man bedauerte nach fast sechs Stunden Musik, dass das Werk zu Ende war und der Jubel fand berechtigterweise fast kein Grenzen. Selten passt bei einer Inszenierung alles, aber dieser Parsifal wird - und da bin ich mir absolut sicher - noch viele Menschen zutiefst ergreifen. Eine wunderbare Regie von Keith Warner und Tilo Steffens, hervorragende Solisten in Ton und Spiel (und das ohne dem Streik geschuldete Generalprobe)- überirdisch Christiana Niessens Kundry mit unglaublicheen Tiefen eine Bewerbung für Bayreuth - ein Theater- und Extrachor in Hochform und nicht zuletzt eine von Justin Brown sensibel geführte Staatskapelle mit wunderbaren Tempis und einfühlsamer Rücknahme des Klangkörpers, wenn es notwendig war. Zum Schluß bleibt nur noch festzustellen, dass es ein Segen ist, dass ab 1914 die Schutzfrist für dieses Bühnenweihfestspiel abgelaufen ist und wir alle, auch außerhalb von Bayreuth und jetzt besonders in Karlsuhe, in den Genuss dies Parsifals kommen dürfen. Lassen Sie sich dieses einzigartige Erlebnis - liebe Wagnerianer und solche, die es werden wollen - nicht entgehen.

Rolf schrieb am 29.03.2015:
Betreff:

Danke für dieses Stück. Man kann hier etwas über Martin Heidegger und seine Philosophie lernen, der in Freiburg, also in benachbarter Region, gelehrt hat. Weiterhin finde ich das Thema: Junge Frau verliebt sich in einen älteren Mann sehr interessant. Ich finde, die Schauspieler haben sehr gut gespielt, nochmals Dankeschön, und auch das Bühnenbild fand ich sehr ansprechend, ein weiter Raum, der architektonisch wirkt aber auch mit etwas antiken und volkstümlichen Dingen bestückt ist.

Moritz schrieb am 29.03.2015:
Betreff:
Das Stück war toll,weil...
-die Musik passend war.
-die Geschichte schön war.
-die Wellen im Hintergrund cool waren.
-das Vogelkostüm gut war.
-die Idee mit den Schnäbeln lustig war.
Moritz, 11 Jahre
anne stoess schrieb am 11.03.2015:
Betreff:
Gestern Hauptprobe gesehen, leider musste ich vor dem Publikumsgespräch weg. Deshalb ist alles noch ungefiltert frisch.

Vorab: Es hat sich gelohnt, sehr sogar.
Schwieriges Thema, zeitlos wie die Liebe und gerade aktuell wie in Freiburg beim Jaspers/Heidegger-Lehrstuhl. Die Verschränkung der Zeitebenen hilft zu verstehen. Es gibt eben Menschen, die sich lieben lassen und ebenso Menschen, die lieben mit offenem Herzen und klarem Verstand.
Reichlich Stoff zum Nachdenken, nicht nur zur Woche der Brüderlichkeit. Und von einer starken, unabhängig großmütigen Hannah Arendt kann man nur lernen. Hoffentlich!
Danke an das tolle Ensemble.
!Leute, geht rein!
anne stoess
Ernst Ott schrieb am 27.02.2015:
Betreff:
Teseo ist wirklich ein Geniestreich Händels: 4 Duette, dramatische Recitative und einer Fülle von Formen und Klangfarben. Die Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet, und die Deutschen Händelsolisten unter Michael Form haben aus der Partitur eine sehr vitale, sinnliche Spielfassung geschaffen auf höchstem Festspiel-Niveau. Nicht nur der Titelheld, sondern alle Sänger singen wie die Götter oder wie die Furien… jedenfalls berauschend. Und – seltener Glücksfall - auch der Regisseur hat die menschliche Aktualität Händels scharf akzentuiert und nicht wie andere mit den immer gleichen Regie-Gags verharmlost. Insbesondere die entsetzliche Vorgeschichte der Medea ist perfekt dargestellt als Antithese zu den glücklich Liebenden Athenern. Eine große Freude. Dank an alle Sänger und Musiker!
Ernst Ott
Alex Berold schrieb am 23.02.2015:
Betreff:
Teseo ist kein Glanzpunkt der Karlsruher Handel Festspiele geworden. Die Sänger und das Orchester sind aller Ehren wert, doch man kann Teseo feuriger dirigieren und die Inszenierung ist langweilig, altmodisch und ohne Nuancen oder Phantasie, die Sänger auf der Bühne agieren als biedere Kopien früherer Aufführung. Wenn man schon einen jungen Regisseur hat sollte der mehr bieten haben. Das ist zu wenig.
Dorothee Rosenbauer schrieb am 23.02.2015:
Betreff:
Zu Teseo:
Liebes Daniel Pfluger-Team, die von Ihnen inszenierten Stücke begeistern mich unheimlich. Teseo war wieder so ein Kunstwerk, wie von kleinen Gesten über die Kostüme in eher minimalistischer Bühne langsam zu großen Gesten und ganz klar eingesetzter Bühnentechnik gearbeitet wurde. Und wieder tolle Kostüme! Immer wieder erzähle ich Freunden von "Dino und die Arche" was ich so ein verrücktes Gesamtkunstwerk fand. Was inszenieren sie als nächstes?
Andreas Schlabach schrieb am 21.02.2015:
Betreff:
Ein triumphaler Abend mit hervorragenden Sändergerinnen und Sängern sowie einer wunderbaren Regie nebst technisch absolut beeindruckendem Bühnenbild. Ganz herzlichen Dank an das gesamte Teseo-Team.
Christine Langanky schrieb am 16.02.2015:
Betreff:
Vielen Dank an Alle,die daran beteiligt waren,den Zuschauer solche mächtigen Emotionen erleben zu lassen. Die Wucht des Gesehenen und Gehörten hat mich immer wieder in meinen Zuschauersessel gedrückt. Heute war ich noch den ganzen Tag angefüllt mit Begeisterung und Freude.Ein höchster Genuss fuer Aug und Ohr. Mit immer noch berauschten Gruessen Ch.Langanky
Magda schrieb am 05.02.2015:
Betreff:
Es ist ein Grundübel heutiger Opernregie, daß es als völlig legitim gilt, ein Opernlibretto zu mißachten. Was ein Komponist mit Bedacht ausgesucht hat als Inspiration für seine Musik, gilt nichts. Viele Komponisten (Puccini ist einer davon) haben oft intensiv an der Entstehung des Librettos teil- und Einfluß genommen. Oper ist ein Gesamtkunstwerk aus Text und Musik, bei dem nicht ein wichtiger Bestandteil einfach ignoriert werden sollte. Dem Regisseur/der Regisseurin gefällt die Geschichte, die das Libretto im Einklang mit der Musik erzählt nicht, er/sie möchte lieber eine andere, eigene Geschichte erzählen? Nun, dann soll der Regisseur/die Regisseurin aus dieser Geschichte ein eigenes Stück machen und nicht eine Story auf die Bühne stellen, die in Widerspruch zur Musik steht! Es ist, als ob im TV zu einem Film der Ton eines anderen gesendet wird - da würden alle Zuseher sehr zu recht heftig protestieren! Und genau das tun die Opernliebhaber in Karlsruhe!
Es wird behauptet, man möchte näher an die literarische Vorlage gehen - nun, da gibt es doch die Oper von Leoncavallo, die sehr viel enger an Murgers Werk geblieben ist als Puccini, der sehr wohl mit Absicht seine eigene, freiere Bearbeitung schuf. Es existieren auch Schauspielbearbeitungen, die für einen Regisseur/Regisseurin, der/die nichts mit Oper anfangen können, besser als Spielwiese geeignet wären.
Dabei ist es, um auf unsere “Boheme” zu kommen, nicht das Schlimmste, daß der Schauplatz von Paris nach New York verlegt ist. Das könnte man noch hinnehmen, das schadet der Geschichte nicht, auch wenn häufig und deutlich der Name der Stadt fällt, in der sie sich eigentlich abspielt. Notwendig für ein modernes Verständnis ist dieser Ortswechsel allerdings nicht, schließlich ist Paris auch heute noch eine Stadt der Künstler, und Straßenhuren gibt es wohl auch. Damit ist auch schon das Stichwort gefallen für den schlimmsten Mißgriff dieser völlig mißglückten Inszenierung. Die Idee ist, daß eine dieser Damen in New York sich ein idealisiertes Bild von sich selbst erträumt, eine Figur, die eine romantische Liebesgeschichte erlebt, die der obdachlosen Stricherin versagt bleibt. Die eigentliche Hauptperson der Oper, nämlich Mimi, ist also nur ein Phantasiegebilde, eine Projektion einer zusätzlich auf die Bühne gestellten Figur.
In einer intelligenten Inszenierung hätte dieser Kunstgriff vielleicht sogar funktionieren können, ist aber hier kläglich gescheitert. Rodolfo hat eine flüchtige Sex-Begegnung mit der Pseudo-Mimi (verkörpert von einer Schauspielerin, die man extra als Gast herbeigeholt hat - gäbe es keine geeigneten Darstellerinnen im Ensemble am eigenen Haus??). Die vom Libretto und der Musik erzählte romantische Liebesgeschichte erlebt nicht die Stricherin, sondern ihre Projektion. Konfus wird das Ganze aber dadurch, daß das nicht konsequent gemacht ist, die Pseudo-Mimi mischt sich immer wieder in die Handlung ein, manchmal entsteht der Eindruck, daß auch Rodolfo nicht so recht weiß, wem er sich zuwenden soll. Mal singt er die eine an, mal die andere, stößt auch schon mal die Pseudo-Mimi grob weg, um seine naturgemäße Partnerin (die Sängerin) anzusingen. In anderen Momenten, wenn die Pseudo-Mimi gerade mal wieder in ihre Traumszenerie handelnd eingreift, steht dann die singende Hauptdarstellerin an der Seite und singt - eine Diva im Abendkleid (ein sehr unvorteilhaftes und upassendes Kostüm übrigens), wie bestellt und nicht abgeholt. So stirbt Mimi dann auch schließlich, einsam und verlassen, allein auf einer der Parkbänke, während die Pseudo-Mimi eigenartigerweise von dem doch fremdgebliebenen Freier und seinen Freunden umringt ist. Und dann steht - ja tatsächlich, dann steht die tote Mimi auf und stellt sich wie eine Schutzmantelmadonna über die tote Pseudo-Mimi! “Das so romantische wie tragische Liebespaar” wurde vom Theater angekündigt - leider ist dieser absurde Dreier weder romantisch noch tragisch.
Die großartigen Leistungen der Sänger müssen unter diesen widrigen Umständen besonders hoch gelobt werden!
Vollends überflüssig die - nun doch - dazugedichtete Szene am Beginn des vierten Bildes, wo die Pseudo-Mimi uns noch einmal einiges erzählt, was der geneigte Operngänger bereits aus Mimis Auftrittsarie weiß, und, leider, noch etwas mehr (die Möchte-gern-Provokation “Wollt ihr meine Brüste sehen?” - gähn). Das dauert acht Minuten (aber gefühlt eine Stunde!) bis endlich die Musik wieder einsetzt und diese klägliche Farce wenigstens beendet.
Ausgiebiges Productplacement hat hoffentlich dem Theater wenigstens etwas Geld gebracht von dem (im erwähnten Monolog mehrfach genannten) amerikanischen Autobauer und seinem Kollegen aus der Brausebranche. Ist das der wahre Grund für die Verlegung der Handlung in einen amerikanischen Brunnen?
Ach ja, und dann ist da noch der Moment, noch bevor die Oper anfängt, während das Publikum noch im erleuchteten Saal seine Plätze aufsucht, da kann man die Pseudo-Mimi sehen, wie sie auf der offenen Bühne pinkelt - ein allzu passendes Sinnbild dafür, was die Verantwortlichen für diese Inszenierung von der Oper halten...
Der Tod der Oper wird oft beschworen gerade von denen, die mit dieser wundervollen und anspruchsvollen Kunstgattung nichts anfangen können - wenn es so sein sollte, dann ist es kein natürlicher: die Oper wird gemeuchelt!
Ernst Ott schrieb am 10.02.2015:
So ist es. Meine Sehnsucht nach konzertanten Aufführungen wächst. Es ist ja nicht so, dass für einmal eine Inszenierung weit langweiliger geraten ist als das Werk, sondern dass Intendanten, Operndirektoren, Rezensenten seit Jahrzehnten vergessen haben, dass es ein Geheimrezept für gute Inszenierungen gibt: Man nimmt einen Regisseur, der das Stück wirklich liebt und die Partitur seit Jahren studiert hat.
Ernst Ott
Xenia Hirschfeld schrieb am 03.02.2015:
Betreff:
Endlich eine Inszenierung ohne Mansarde - ich habe mich mitnehmen lassen und wurde stellenweise zum faszinierten Kind: bildgewaltig - toll und die Stimmen unwahrscheinlich klangvoll - vor allem Andrea Shin als Rodolfo ist einfach unglaublich!
Übrigens auch Kompliment über das Alter des Publikums: So viel Jugend habe ich schon lange nicht mehr in einer Oper (!) gesehen.
Glückwunsch auf ganzer Linie!!!!
Dieter S. schrieb am 02.02.2015:
Betreff:

Liebes Ensemble, Danke für den schönen Abend, habe schon lange kein so hochwertiges Ballett mehr gesehen. Tolle Tänzer und Tänzerinnen, die Musik war auch echt super, hätte noch stundenlang zusehen können. Vielleicht komme ich noch zur letzten Vorstellung. Bis dann Dieter

Anna Lang schrieb am 01.02.2015:
Betreff:
"Törichter Akt kreativer Besserwisserei"-so titelte die Pforzheimer Zeitung.Die Doppelbesetzung der Mimi ist nicht nur nichtssagend,sie nervt einfach nur.Wenn man als Regisseur(in) zu solchen Stilmitteln greift,sollten sie wenigstens schlüssig sein, nicht aber das Stück verhunzen.Die schauspielernde Mimi konterkariert als Junkie-Hure nicht nur deren ideal-romantischen Charakter sondern vor allem Pucchinis Musik. Im unsäglichen 4.Akt lässt sich nicht mehr zusammenfügen was zu sehen und zu hören ist.Der Kaugummi-Monolog ist nicht nur ärgerlich sondern auch ganz und gar überflüssig, da in Puccinis wunderbarer Musik all das ausgedrückt ist - wenn man denn hinhört.Schade, liebes Badisches Staatstheater-wieder dem Publikum die Freude und den Genuss am Opernbesuch ordentlich beeinträchtigt, und das bei einem Publikumsmagneten wie der Boheme! Kann man sich das hier überhaupt noch leisten?
A. Berold schrieb am 04.02.2015:
Vielen Dank Frau Lang für Ihre zutreffenden Worte, mit denen Sie genau das ausdrücken, was mein ganzes Umfeld zu dieser Inszenierung denkt. Es ist absolut unverständlich, wieso man La Bohème so verhunzt und dem Publikum die Freude nimmt, nur um irgendwie krampfhaft etwas anders zu machen. Ein "szenisches Debakel", wie die PZ so treffend schreibt.
Winfried Oelbe schrieb am 31.01.2015:
Betreff:
Herzlichen Dank für die tolle Veranstaltungen zum Klavierquintett von Brahms (27.1.15). Eine sehr gute Idee, die verschiedenen Fassungen auch erklingen zu lassen. Der Vortragsteil war sehr kompakt, keinesfalls ausufernd, und hat sogar Lust auf mehr gemacht. Das Niveau war für Schüler an der obersten Grenze.
Walter Lederer schrieb am 30.01.2015:
Betreff:
Fantasio am 06.02.15 auf allen noch freien Plätzen für € 11,11.
Gute Idee für zusätzliche Laufkundschaft - aber ein Ärgernis für treue Abonnenten und Frühbucher. Diese werden sich "verarscht fühlen".

Das kann auch nach hinten losgehen.
Gabriele Keuerleber schrieb am 04.02.2015:
Sehr geehrter Herr Lederer,
>
bei solchen speziellen, zeitlich begrenzten Angeboten ist es meist so, dass nicht alle Kunden zufrieden gestellt werden können. Dies findet sich häufig bei Last- Minute, oder auch bei Frühbucher-Rabatten.
Es tut uns leid, dass Sie dieses mal nicht von unserem Angebot profitieren konnten, es gibt allerdings viele Angebote für Abonnenten, wie beispielsweise 10% Ermäßigung beim Besuch von Vorstellungen außerhalb Ihres Abonnements, oder auch eine Woche Vorkaufsrecht für die Händelfestspiele 2016 (ab 15.2.) oder ab 1.7.2015 ein Vorkaufsrecht für die Monate September/Oktober.
> So viel schon vorweg, in der nächsten Spielzeit wird es eine Frühbucheraktion geben, bei der Sie als Abonnent einen großen Vorteil genießen können beim Kauf von Ballkarten!
>
Beste Grüße
>
Gabriele Keuerleber
Leitung Kasse & Abonnementbüro
>
Diete S. schrieb am 29.01.2015:
Betreff:

Hallo, war gestern seit langem wieder einmal im Theater und war sehr angetan. Das klassische Stück mit moderner Requisite harmonierte sehr gut. Ich bin EU-Rentner und besitze einen Karlsruher Pass, so dass ich das Theaterstück mit einem Lastminute Ticket besuchen durfte, was mich sehr freute. Ich freue mich auf weitere Stücke und verbleibe mit freundlichem Gruss Dieter S.

H.-M. Fabritius schrieb am 26.01.2015:
Betreff:
Bitte geben Sie doch an die Regisseurin von La Boheme weiter, dass ich die
Premiere gestern mit Freude genossen habe. Ich habe es sehr schade gefunden,
dass so viele unbewegliche und wohl "ewig gestrige" nicht zufrieden waren.
Danke für diese Inszenierung!!
Alexander schrieb am 26.01.2015:
Aber liebe/r Frau/Herr Fabritius, nur weil vielen die Inszenierung nicht gefallen hat, müssen Sie diese nicht gleich diffamieren als "unbewegliche" oder "wohl ewig Gestrige". Sie wären auch nicht begeistert, wenn man Sie im gegenzug als ahnungslose oder oberflächlich abstempelt.
Es gibt einige mögliche Gründe, wieso die Inszenierung manche Zuschauer enttäuschte. Buhs und Bravos gehören zu einer Premiere. Mich störte nur, daß erneut die Bravos in meinem Umfeld von Mitarbeitern des Badischen Staatstheaters kam. Das hinterlässt bei mir immer ein ungutes (weil unseriös wirkendes) Geschmäckle.
Ulrich schrieb am 27.01.2015:
Mit dem Schwingen der "ewig Gestrigen"-Keule machen Sie es sich sehr einfach. Schreiben Sie doch lieber, was Ihnen an der Inszenierung gefallen hat. Dann kann es zu einem Austausch von Argumenten und Erfahrungen kommen. Aber daran habe Sie anscheinend kein Interesse.

Im Staatstheater selber gibt es wohl kein großes Vetrauen in die eigene Leistung. Mehrfach habe ich bereits beobachtet, dass Mitarbeiter des Hauses als Claqueure fungieren. So auch am Samstagabend. Das gibt ein ganz schwaches Bild ab. Ich kann da Alexander nur beipflichten.
Florian schrieb am 28.01.2015:
Was Frau Bergmann in Szene setzte,
wurde von Puccini so nicht komponiert.
D.h., Komposition und Regie passen nicht zusammen. Mit dieser Diskrepanz war wohl die SCHAUSPIELregiseurin Bergmann überfordert.
Serena Schick schrieb am 28.01.2015:
Sie outen sich mit Ihrer Aussage als Opernbesucher mit Unkenntnis.... schießen sich ein Eigentor.
Es sind eben nicht die ewig gestrigen, die mit dieser Inszenierung unglücklich sind, sondern die Liebhaber der Oper. Denn diese,Inszenierung, die durchaus gute Gedankenansätze hat, versucht sich auf die literarische Vorlage zu Puccinis Meisterwerk zu stützen, und unterjocht damit die Musik, vor allem die singende Mimi, die im letzten Akt völlig an den Rand gestellt wird.
Es ist eine Inszenierung gegen die Musiker, die Sänger und vor allem H. Willig, Hut ab vor seiner Leistung.
Außerdem ist es traurig, dass Sie die Regiesseurin toll finden, aber die großartige sängerische Leistung aller Solisten, allen voran Andrea Shin unerwähnt lassen. Sie waren es, die den Abend unvergesslich haben werden lassen.... und trotz aller neuen Regieansätze, Oper ist nunmal Emotion pur, und diese in den Zuhören zu wecken, das ist die Kunst....
Joachim schrieb am 01.02.2015:
Ein Monolog vor teilweise feindseligem Opernpublikum, das ist eine tolle Leistung. Herzerwärmend, den Mut dieser Inszenierung miterleben zu dürfen.
briesemann schrieb am 26.01.2015:
Betreff:
Großartige Darstellung, leider kann ich es nur über den Internet-Trailer genießen...bin aber stolz auf die tänzerischen Qualitäten meiner Cousine Mona und hoffe dass es den Karlsruher Kindern genau so sehr gefällt.
Grüsse aus Berlin
Raimo
Klaus schrieb am 25.01.2015:
Betreff:
Dieser indiskutablen Boheme gelang es sogar, den sehr schlechten Rigoletto noch zu topen.
Dieses gilt nicht für die musikalische Seite beiderseits.
Sabine schrieb am 27.01.2015:
Wie wahr! Und Lohengrin, und die Fledermaus...
Ihre Auflistung lässt sich leider problemlos fortsetzen!
Elsa Hossfeld schrieb am 19.01.2015:
Betreff:
Der Name Elfriede Jelinek schreckte mich erstmal ab. Doch alle, die das Stück gesehen hatten, waren begeistert. So "traute" ich mich auch und habe es keine Sekunde bereut. Der Regisseur hat aus Jelineks Text ein faszinierendes Theaterstück gemacht. Die 5 Schauspielerinnen stellen jeweils einen Charakter der Eurydike dar und spielen diese Rolle so voller Leidenschaft und Humor, dass wir nach dem Stück völlig begeistert waren. Auch 4 Tage nach dem Theaterbesuch ist das Stück immer noch Gesprächsstoff. Ich habe selten ein so vielseitiges und wunderschön inszeniertes Theaterstück gesehen. Vielen Dank an die Schauspielerinnen und alle, die mitgewirkt haben!!!
Marlies Kneis schrieb am 19.01.2015:
Betreff:
Wir waren am 11.01. auf mehrfache Empfehlung in „Rio Reiser“. Zuerst war ich skeptisch: ein solches Thema im STAATSTHEATER? Die Überraschung stellte sich schnell ein. Es war bombastisch - vom Anfang bis zum Schluss!!
Unglaublich, welche „Rock- und Pop-Talente“ man in einem Haus vorfindet, das man eher mit konservativer Musik in Verbindung bringt. Inszenierung, Bühnenbild, Kostüme, exzellente und vielseitige Musiker - es hat alles gepasst. Einfach eine geniale Truppe, allen voran der Schlagzeuger - und natürlich der Mann in der Hauptrolle. Danke lieber Jan Andreesen - ihr habt uns einen tollen Abend geschenkt!
Wir kommen bestimmt noch einmal oder zweimal oder... Und ganz bestimmt werden wir dieses Stück allen unseren Freunden und Bekannten weiter empfehlen, in der Hoffnung, es wird zur neuen Spielzeit nicht abgesetzt!
Schöne FFO Welt Reisen GmbH, FFO Reisen schrieb am 18.01.2015:
Betreff:

noch einmal herzlichen Dank im Namen unserer gesamten Reisebus-Gesellschaft, die wir zu Rio Reiser - König von Deutschland, chauffieren durften. Es hat allen Gästen super gut gefallen :) Bis zum nächsten Mal, alles Gute :) Gruß aus Frankfurt Schöne FFO Welt Reisen GmbH, FFO Reisen

Daniela Masino schrieb am 12.01.2015:
Betreff:
Herzlichen Dank an euch ALLE für diesen WUNDERvollen Abend..Wir kommen wieder...
hildegard Schäfer schrieb am 10.01.2015:
Betreff:
7.1.2015 Boris Godunow:
Leider war das Schriftband/Text in Deutsch zu dunkel, Buchstaben fehlten am Anfang, manchmal zu schnell durchlaufen, ebenso bei zu hellen Scheinwerfen geblendet. Schade! Es gab mehrere gleiche Feststellungen/ Bemängelungen beim Publikum. Sonst ausgezeichnet!! (kam schon öfter vor)
P. Ewald schrieb am 02.01.2015:
Betreff:

Sehr geehrte Damen und Herren, am 31.12.2014 war ich mit meiner Familie (mein Ehemann (50 Jahre, plus Sohn 17 Jahre, plus Oma 70 Jahre) in der Komödie „Richtfest“ im kleinen Haus. Wir sind schon seit über 10 Jahren immer an einer Silvestervorstellung im kleinen Haus. Damit waren wir mal besser bzw. mal weniger zufrieden. Dieses Stück aber hat alles gesprengt! Denn in den bisherigen Jahren hat es nie ALLEN gefallen. Dieses Mal waren aber ALLE begeistert. Deshalb schreibe ich Ihnen um Ihnen zu diesem Stück nochmals ausdrücklich mein Kompliment auszusprechen. Mit freundlichen Grüßen P. Ewald

Dr. Klaus Wothke schrieb am 30.12.2014:
Betreff:
Habe am 23.12, 19:00, Ihre Vorstellung
"Der Nussknacker – Eine
Weihnachtsgeschichte" besucht.

Es war für mich ein großartiges
Erlebnis. ALLES war für mich perfekt :
Orchester, Tänzer, und Bühnenbild !
Auch die humoristischen Anspielungen
(z.B.: wurde kurz der Moonwalk von
Michael Jackson nachgeahmt) haben mir
gefallen. Den gewissermaßen fließenden
Wechsel des Bühnenbildes WÄHREND der
Akte fand ich ebenfalls beeindruckend
und sehr professionell.

Vielen Dank ! Diese Vorstellung war
für mich einmalig !
Jürgen Gross schrieb am 19.12.2014:
Betreff:
Das sehr textlastige Stück zieht einen schnell in seinen Bann. Großartige Darstellung der Akteure und treffende fantasiereiche Inszenierung des Regisseurs helfen dabei und zeigen den Weg Eurydikes mit ihrer Selbsterkenntnis und Abrechung bis hin zum Ende.
Empfehlenswert.
Christian Roland schrieb am 15.12.2014:
Betreff:
Überzeugende Premiere
Ohne die politischen Wirren zur Zeit der Erstaufführung wäre die komische Oper sicher schon viel früher zu einem der bekanntesten Werke Offenbachs geworden. Eine Musik, in die man sich verlieben kann wird begleitet von einer Handlung, die vielleicht eher operettenhaft ist. Die Kern Aussage des Stückes, nämlich in eine neue Zeit aufzubrechen, in der man keinen Krieg mehr benötigt, ist jedoch absolut aktuell.
In Verbindung mit den bunten Gewändern des Chores und der prächtigen Trachtengruppe entsteht ein interessantes Bild, das mir beim Betrachten des kurzweiligen Werkes große Freude bereitet hat.
Wilhelmine Seidlitz schrieb am 14.12.2014:
Betreff:
Ein zurecht vergessenes Werk.
Die Gründe sind seit der Uraufführung vorhanden, warum es kein Publikumsrenner wurde und wird.
Musikalisch in Ordnung; aber die Szene ist besser ab Akt 2 ungesehen und daher, ziehen wir eine konzertante Wiedergabe vor. Daher sind die
preiswerteren Plätze mehr als sehr gut.
Andreas Heiler schrieb am 09.12.2014:
Betreff:
Bob Dylan „Times they are a-changing ist so unglaublich gut das meine Frau und ich das Stück nach der Premiere am 6 Januar 2012 weitere 4 mal angeschaut haben. Wir freuen uns auch in 2015 auf die nächste Vorstellung.
Alle Künster ob als Schauspieler oder Musiker begeistern uns immer wieder.Es ist ein Erlebnis ohne gleichen. Macht weiter so
Eine DVD oder CD der Musik wäre der Hammer. Vielen herzlichen Dank an alle das wir das Stück immer wieder neu erleben dürfen.
Allen eine schöne Weihnacht bis 2015 im Staatstheater.
Maria L. Weiß schrieb am 01.12.2014:
Betreff:
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich war mit meinen zwei Kindern ( 7 und 9) nun jetzt schon das zweite Mal im Dschungelbuch. Die zwei haben sich das so sehr gewünscht.
Ich kann nur nochmal sagen "großartig". So ein fantasievolles und kindergerechtes Stück. Ganz großartig. Es war spannend, komisch und traurig zugleich.

So sollte Theater sein. Ein echtes Erlebnis. Vielen Dank an alle Beteiligte.
Mit freundlichen Grüßen

M.L. Weiß
Cornelius Kölmel schrieb am 29.11.2014:
Betreff:
Großartiges Schauspielertheater!
Nicht nur alle fünf Eurydikes sind sensationell! Das ganze Team verdient größtes Lob!
Wer hier nicht lacht, sieht sich vielleicht ertappt. Hier braucht auch der Zuschauer Selbstironie!
Kann niemandem schaden.
Ich komm wieder, keine Frage!

P.S.:Bitte diesen Regisseur wieder einladen!
Kinder der 3. Klasse der Hebelschule schrieb am 28.11.2014:
Betreff:
Die Kinder der 3. Klasse der Hebelschule waren Premierenklasse beim 35. Mai.

Nachdem sie die Aufführung gesehen haben, hatten sie folgendes Feedback:

Wenn ich an das Theaterstück Der 35. Mai denke…

… dann hab ich ein bisschen mehr Fantasie.
… dann weiß ich, dass man Sachen machen kann, die man denkt und die es nicht gibt.
… habe ich Lust auf Süßigkeiten.
… würde ich sofort ins Schlaraffenland gehen.
… hat mich das Theaterstück verwundert, nachdem ich die Probe gesehen habe.
… habe ich mehr Lust auf Abenteuer.
… möchte ich faul rumliegen und durch die elektrische Stadt fahren.
… möchte ich alle Orte besuchen.
… fand ich es lustig, als die Kinder die Erwachsenen erzogen haben.
… denke ich an den Kuss von der zickigen Frau und dem Pferd.
… habe ich auch Lust auf Abenteuer bekommen.
… denke ich an das vollständige Fußballheft.
… denke ich an den Schrank wo sie hineinkriechen konnten.
… erinnere ich mich die ganze Zeit an den Kuss, ich fand‘s eklig.
… denke ich an die Eltern, die auf der Bank sitzen mussten.
… denke ich an den Wal, weil der Knall mich so erschreckt hat.
… denke ich an die Köpfe, die immer wieder aus dem Schrank schauten.
… denke ich an meinen Geburtstag, da könnten wir auch durch einen Schrank schlüpfen und uns Länder ausdenken.
… denke ich an meine Hände, weil wir so lange geklatscht haben.
Ludwig Baum schrieb am 26.11.2014:
Betreff:
Es tut mir leid ein wenig "Essig" in den "Fantasio" schütten zu müssen: Sie schreiben zwar richtig von einer szenischen Uraufführung der kritischen Neuausgabe. "Zugänglich" war das Werk jedoch schon vorher:
Premiere 30. April 1994 am Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
ML: Shuya Okatsu
I: Christof Loy
B+K: Herbert Murauer
Deutsch von Eduard Mauthner und Richard Genée, nach den Quellen revidiert von Peter Hawig, bearbeitet für das Musiktheater im Revier von Christof Loy und Carin Marquardt

Der WDR hat von dieser Produktion eine Tonaufnahme hergestellt und gesendet; eine geplante Veröffentlichung auf CD scheiterte am Einspruch eines Solisten.
Boris Kehrmann schrieb am 26.11.2014:

Sehr geehrter Herr Baum, herzlichen Dank für Ihre Zuschrift. Sie haben vollkommen recht. Nach Offenbachs Tod gab es folgende Inszenierungen des FANTASIO: 1927 in Magdeburg, 1957 konzertant beim WDR Köln, 1994 in Gelsenkirchen und Wuppertal die von Ihnen erwähnte Inszenierung von Christof Loy, alle in deutscher Sprache und mit in die Tenorlage transponierter Titelrolle, sowie 2000 in Rennes/Nantes/Angers/Tours in französischer Sprache und mit Mezzo-Titelrolle. Von den letzten drei Produktionen gibt es Rundfunk-Mitschnitte auf dem Markt. Bei allen diesen Aufführungen handelt es sich aber um Bearbeitungen, da das originale Orchestermaterial der Pariser Uraufführungsfassung 1887 mit der Opéra-Comique in Paris verbrannte und Offenbachs jüngste Tochter Jacqueline alle Manuskripte ihres Vaters an sich nahm und bis zu ihrem Tod 1937 geheim hielt. Anschließend wurden die Manuskripte auf die Erben verteilt und zum Teil seitenweise auf dem Autographenmarkt verkauft, sodass die Werke in Einzelseiten auf allen fünf Kontinenten in öffentlichen und privaten Sammlungen verstreut sind. Von der (aufgrund ihrer pazifistischen Tendenz erfolglosen) Pariser Uraufführungsfassung hat sich nur der gedruckte Klavierauszug, aber kein Libretto erhalten. Wenige Wochen nach der Pariser Uraufführung hat Offenbach für das Theater an der Wien mit den von ihnen genannten Autoren ein zu großen Teilen völlig neues Stück unter dem gleichen Titel geschrieben. Von dieser Fassung hat sich eine Abschrift der Partitur erhalten, die der von Ihnen erwähnten Aufführung zugrunde liegt. In Karlsruhe spielen wird erstmals seit 1872 szenisch wieder die Pariser Uraufführungsfassung in der originalen Instrumentation Jacques Offenbachs. Alle anderen Inszenierungen, die Teile der Pariser Fassung verwendeten, mussten von den Bearbeitern nach dem Klavierauszug neu instrumentiert werden. Unsere Inszenierung ist die zweite dieses Werkes in der Originalfassung und die erste der Offenbach-Edition Jean-Christophe Keck. Mit freundlichen Grüßen Ihr Dr. Boris Kehrmann Produktionsdramaturg FANTASIO

Klaus schrieb am 21.11.2014:
Betreff:

Das war gestern mit dieser exqusiten Leistungen des Balletts wieder ein Hochgenuß. Barankiewicz ebenbürtig an der Seite von Richard Cragun (Stuttgart). Große Gratulation. Danke Birgit Keil.

Trudel Zimmermann schrieb am 16.11.2014:
Betreff:
Welch ein unvergesslicher Abend. Bei solchen grandiosen Künstlern war ein nimmer enden wollender Applaus eigentlich schon vorprogrammiert. Es war phantastisch, einfach " nur " schön.
Die wunderbaren Kostüme, die perfekte Lichttechnik, das tolle Bühnenbild und mit welcher Leichtigkeit die Künstler zu der schönen Musik tanzten. Es war alles so stimmig, eine großartige Leistung von ALLEN. Gratulation. Ich freue mich schon auf die nächste Aufführung.
Jürgen Gross schrieb am 11.11.2014:
Betreff:
Einfach nur großartig. Die Zeit verging wie im Flug. Danke den Schauspielern.
Georg Siebert schrieb am 10.11.2014:
Betreff:
Hallo, endlich, die Kinder sind im Bett unhd ich komme zum Zeitungslesen. An alle Eltern: Ich bin Vater von Zwillingen, beide 6 Jahre: Lassen Sie sich nicht von der Kritik der Badischen Nachrichten beeinflussen. Ich habe mir mit den beiden die Premiere angeschaut. Meine Kinder haben alles verstanden. Zwar anders als ich, aber sie hatten einen super Theaternachmittag. Danke an den Regisseur, der Kinder fördert und fordert und ihnen etwas gibt, dass sie wahrscheinlich nicht vergessen werden. Bitte mehr von so einem Theater, das Kinder Ernst nimmt. Einen Gruß an alle Beteiligten und vielen Dank! G. Siebert
Vera Steinmeier-Kessler schrieb am 10.11.2014:
Betreff:
Ein tolles Stück, tolle Kostüme, tolle Bühne. So fantasievoll, spannend und witzig erzählt. Man kann sich an den Puppen, Masken und Figuren kaum sattsehen. Meine Kinder waren begeistert. Am Besten haben Ihnen der Schakal und der riesige Tiger, der aus wunderschönen Fächern und Schirmen entsteht, gefallen. Ich kann dieses Stück wirklich allen Eltern empfehlen, die ihren Kindern bei Dschungelbuch etwas anderes und - wie ich finde - schöneres als den bekannten Film, bieten möchten. Wir kommen wieder. V.Steinmeier-Kessler
E.Scharf schrieb am 10.11.2014:
Auch ich war bei der Premiere mit meinem Sohn dabei. Was für eine wunderbare Inszenierung! Mein Kompliment an alle Beteiligten. Wunderbare Kostüme, wunderbare Musik.
Wir wurden in den Indischen Dschungel entführt und fanden uns zwischen Affen, Tigern und Wölfen wieder. Ein tolles und wahres Theatererlebnis für die Kinder. Dieses Stück ist wirklich etwas ganz, ganz besonderes. Mein besonderes Kompliment an Mowgli, der kopfüber über dem Publikum schwebte. Wir waren sehr beeindruckt. Mit freundlichen Grüßen
Trudel Zimmermann schrieb am 08.11.2014:
Betreff:
Liebe Bruna,
herzlichen Glückwunsch zu dem Preis den du heute in Hamburg für deine großartige Leistungen entgegen nehnen durftest. Ich freue mich sehr für dich. Du bist aber auch eine großartige Tänzerin.
Alles Liebe und Gute für dich.
Richard Richter schrieb am 08.11.2014:
Betreff:
Wann ist Theater schön? Wenn es so ist, wie im Stück Richtfest: Unterhaltsam, spannend und in Form und Inhalt den Zuschauer anspricht. Inszenierung und Ensemble interpretieren in großartiger Weise ein Stück Leben, dass jeder kennt. Hätte ich mich mit auf die Bühne gesetzt, ich wäre mir nicht fremd vorgekommen. In jeder Figur erkannte ich ein kleines Stück eigenes Verhalten, eigenes Denken. Und es wirkte nicht belehrend, der erhobene Zeigefinger war nicht dabei. Durchweg tolle Dialoge, der Humor würzte die betreffenden Szenen passend. Das eine Komödie nicht leidet, wenn sie auch Nachdenklichkeit erzeugt, ist hier bewiesen. Das war ein schöner Theaterabend am Samstag, den 25. Oktober. Ein herzliches Dankeschön an das Team!
Jürgen Gross schrieb am 05.11.2014:
Betreff:
Vielen Dank für die wunderbare Lesung und die anschließende lebhafte Diskussion vor allem an Frau Derleder. Und naürlich besonders für die Zugabe.
Senta schrieb am 02.11.2014:
Betreff:
"Mythos"- Ein Meisterwerk! Ich war noch nie so fasziniert von einem Ballett wie am heutigen Abend und spreche hiermit meine wärmste Empfehlung dafür aus.
Jonas Mahr schrieb am 29.10.2014:
Betreff:
Heute war ich ich zweites Mal in "Tschick" und es war mindestens genauso großartig, wie beim ersten Mal! Vielen Dank!
Lefteri schrieb am 24.10.2014:
Betreff:
Ich freue mich sehr und bin auf die choreographische Darbietung zur Musik von Astor Piazzolla schon sehr gespannt. LG Lefteri
W. Becki schrieb am 21.10.2014:
Betreff:

Nach einer Menge Kritik in den letzten Jahren müssen wir auch mal was Positives los werden.


Die CAFÉ-Veranstaltung am Sonntagnachmittag war an Unterhaltungswert kaum mehr zu überbieten. Wir und unsere Gäste haben uns nachhaltig amüsiert über die in jeder Hinsicht gelungene, brilliante Präsentation. So muss Theater!


A. & W. Becki

Beatrice Raue schrieb am 20.10.2014:
Betreff:
Das Thema hat neugierig gemacht und nachdem wir gestern die Aufführung sahen, sind wir vor allem von der Leistung von Herrn Halle als Snowden mit all den Facetten seiner Geschichte begeistert. Das gesamte Stück ist sehr griffig und kurzweilig angelegt und hat uns noch zu einigem Nachdenken inspiriert! Ganz herzlichen Dank für einen sehr interessanten Abend!
R.L. schrieb am 20.10.2014:
Betreff:

Danke für die tolle Premiere dieser zu unrecht vergessenen Oper! Eine kurzweilige Mischung aus Schostakowitsch, Mahler, Strawinksy, Jazz und vielem mehr...! Krasa schafft mit knappen, oft grotesk überzeichneten musikalischen Zellen ein tragikomisches Werk, welches die Zeichen seiner Zeit vollends versteht. Tolles Orchester und Sänger sowie eine pointierte Inszenierung ergeben einen runden Opernabend auf den man sich am besten drei mal nacheinander einlässt! Die Fahrt aus Berlin hat sich gelohnt!

Jürgen Gross schrieb am 18.10.2014:
Betreff:
Ich finde es überaus lobenswert, dass das Staatstheater so kritikfähig ist und diese kontroversen Einträge stehen lässt. Das würde man sich bei anderen Gästebüchern wünschen.
Anna Lang schrieb am 16.10.2014:
Betreff:
Ich bin ein grosser Opernfan und seit Jahren Dauergast im Bad.Staatatheater. Wenn ich mir das Programm anschaue, bin ich jedoch immer mehr enttäuscht über die mangelnde Spielplanvielfalt in der Oper. Selten gespielte und politische Opern haben in jedem Fall ihre Existenzberechtigung,wenn daraus aber eine massive Unausgewogenheit zu Lasten der klassischen (und beim Publikum auch geliebten und gewünschten ) Opern entsteht,ist das ein fragwürdiger Weg, der da eingeschlagen wurde. Um nicht missverstanden zu werden: Das Programm ist anspruchsvoll und es gab sängerisch-musikalisch als auch in der Regie einige Höhepunkte.Und ich halte es durchaus für wichtig und richtig, Themen und Inszenierungen zum Nachdenken und Interpretieren anzubieten! Aber der Liebhaber, der zwischendurch einfach mal Oper geniessen möchte, hat wenig Chancen.( Man schaue sich z.B.mal den Plan für Okt./Nov.an: Einer, dem die Fledermaus nicht gefällt, hat noch einen Maskenball-Termin wenn er am anderen verhindert ist, und Boris Godunow.)Keine Chance mehr, 3-4 mal pro Monat eine Oper einfach zu geniessen.So kam es, dass meine Besuche zahlenmässig deutlich zurückgingen und mir und meinen "Mit-Operngängern" die Hoffnung bleibt, dass sich das in der Zukunft wieder ändern kann.
Es grüsse herzlich Anna Lang
Dr. Achim Sieben schrieb am 17.10.2014:
Sehr geehrte Frau Lang,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Unser Bestreben ist es, Ihnen einen abwechslungsreichen und vielfältigen Opernspielplan zu bieten. Im September/Oktober haben wir daher sechs verschiedene Opern auf dem Spielplan und im November zeigen wir ebenfalls sechs verschieden Produktionen. Darunter sind bekanntere Opern wie die Meistersinger, der Maskenball, die Fledermaus, der Rosenkavalier sowie weniger bekannte Opern wie Boris Godunow, Das Kind und die Zauberdinge/ Die Nachtigall und auch Werke, die es wieder zu entdecken gilt, wie Verlobung im Traum, die am 18.10. Premiere feiern wird.
Falls die Vorstellungstermine für Sie eher ungünstig sitzen, so bedauern wir dies natürlich sehr. Dass wir aber so viele verschiedene Opern im Programm haben, verdanken wir nicht zuletzt Zuschriften wie der Ihren, die uns immer wieder daran erinnern, dass es unsere Aufgabe ist, eine große Vielfalt von Produktionen anzubieten, was wir auch zukünftig gerne tun werden.

Mit besten Grüßen
Achim Sieben, stellvertretender Operndirektor
Jürgen Gross schrieb am 07.10.2014:
Betreff:
Das war eine Überraschung. Gute-Nacht-Geschichten, vorgelesen in abendlicher, gemütlicher Atmsophäre von der wunderbaren Lisa Schlegel. Wirklich zum träumen.
Christian Huber schrieb am 06.10.2014:
Betreff:
Auch als ausgesprochener Theatermuffel war ich sehr von "Die Uhr tickt" angetan. Das Konzept ist innovativ, die schnellen Wechsel der Szenen kurzweilig und impulsiv. Dazu zeigt die parallele harmonische (und gut verständliche) Verwendung von Deutsch, Rumänisch und Englisch einen krassen Gegensatz zu den ansonsten humorvoll thematisierten Allgemeinplätzen in Bezug auf Zuwanderung aus Rumänien. Alles in allem voll und ganz zu empfehlen und zwar für ALLE Altersgruppen.
Michael Kober schrieb am 24.09.2014:
Betreff:
Hallo
Fand die Inzenierung gut gemacht.
Schade finde ich, dass die jüngeren
Schauspieler (diesmal die Damen)
Probleme haben akzentuiert zu sprechen.Die Texte verlieren dann an Wirkung ! Auch würde ich mir mehr Textbegleitung zu diesem sehr interessanten Stück wünschen.
Ansonsten es war spannend und sehr aktuell. Es grüßt M:Kober
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